Nach sechs Punkten Weihnachtsspiel gegen NürnbergEV Lindau

Nach sechs Punkten Weihnachtsspiel gegen NürnbergNach sechs Punkten Weihnachtsspiel gegen Nürnberg
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„Positiv war auch, dass alle Sturmreihen getroffen haben und wir unser Torkonto aufgestockt haben. Wir haben sehr ausgeglichene und konzentrierte Leistungen hingelegt“, sagte Spielertrainer Martin Masak. Nachdem in Regen Michal Mlynek, Zdenek Cech (je zwei), Jiri Mikesz und Martin Masak trafen, zeigten sich in Mitterteich beim 10:2 (3:0, 4:1, 3:1) Michal Mlynek (2), Lubos Sekula, Martin Masak, Jiri Mikesz, Nikolas Oppenberger, Zdenek Cech, Benjamin Arnold, Andre Martini und Timo Krohnfoth treffsicher. Die zehn Tore verteilten sich auf neun verschiedene Schützen.

Dementsprechend gelöst war auch die Stimmung auf der langen Rückreise an den Bodensee. „Die Jungs haben sich die kurze Weihnachtspause redlich verdient. Jetzt müssen wir schnell abschalten, um am Donnerstag wieder voll da zu sein“, sagt Masak. Dann kommt am zweiten Weihnachtsfeiertag (17.30 Uhr) mit dem EHC 80 Nürnberg ein klangvoller Name in die Eissportarena. Die wird traditionell gut besucht sein, da sich zahlreiche Lindauer, die es in andere Regionen in Deutschland verschlagen hat, auf Heimaturlaub am Bodensee sind. „Es gibt kaum eine bessere Gelegenheit, alte Freunde und Bekannte zu treffen, als am Rande dieses Heimspiels. Wir haben da immer eine sehr schöne Stimmung in der Arena und wollen die Zuschauer natürlich auch sportlich verwöhnen“, sagt Vorsitzender Marc Hindelang. Dabei ist ein Heimsieg fast schon Pflicht, da die Verfolger des EVL ebenfalls fleißig punkten. „Es bleibt eine spannende Geschichte, aber solange wir das Polster halten ist alles in Ordnung.“

Gegner Nürnberg hat zuletzt gerade auswärts durch ordentliche Ergebnisse aufhorchen lassen. Mit Torhüter Philipp Schnierstein (Höchstadt) haben die „Achtzger“ zwar einen starken Rückhalt verloren, aber das junge Team von Sergej Hatkevitch hat sich im zweiten Ligajahr durchaus weiterentwickelt. Als 14. sind die Nürnberger bisher stärker einzuschätzen als die Aufsteiger Haßfurt und Regen. Von der Zielsetzung Platz zehn ist man aber doch ein Stück weit entfernt. Für den EHC geht es auch heuer gegen den Abstieg. Dennoch sollte man die Franken nicht unterschätzen – sie sind jederzeit für eine Überraschung gut. Das merkte der ESC Dorfen, der in letzter Minute gerade so noch 6:5 gewann, in Mitterteich unterlag der EHC unglücklich mit 2:3 und am Sonntag musste Favorit Sonthofen lange kämpfen, ehe der standesgemäße 6:2 Sieg feststand. Apropos Sonthofen: Dies ist am Sonntag der nächste Gegner der Islanders. Vor der schweren Auswärtsaufgabe wäre ein Erfolgserlebnis vor eigenem Publikum sicherlich nicht das Schlechteste für die Islanders.

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