Moosburg soll auf Abstand gehalten werdenHöchstadter EC

Moosburg soll auf Abstand gehalten werdenMoosburg soll auf Abstand gehalten werden
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Es hat sich also was mit „stiller Zeit zwischen den Jahren“ im Aischgrund. Den Auftakt macht das Match an diesem Freitag um 20 Uhr gegen Dauerrivalen EV Moosburg in Höchstadt.

Im Hinspiel musste man sich den Dreirosenstädtern noch knapp nach Penaltyschießen geschlagen geben. Übrigens der einzige Shoot-Out, den man in dieser Saison verlor. Alexander Feistl hieß der entscheidende Spieler, der gleich zwei Penaltys gegen Philipp Schnierstein verwandelte. Nach einem kleinen Tief Ende November hat sich das Team des EVM wieder durch starke Leistungen an die Play-offs herangekämpft. Unter anderem wurden dabei der ERC Sonthofen und der EV Lindau geschlagen. Nun trennt die Moosburger und die Höchstadter nur noch ein Punkt. Auch wenn die Höchstadter ein Spiel weniger auf dem Konto haben, heißt es also wieder durch großen Kampf die starke erste Reihe um Feistl und Gilg in den Griff zu bekommen. Schließlich sollen die Punkte an der Aisch bleiben und der Vorsprung auf Platz neun gehalten bzw. ausgebaut werden. Parallel zum Spiel der Panzerechsen kämpfen nämlich die weiteren Tabellennachbarn Peißenberg und Buchloe im direkten Duell um die Punkte. Je nach Ausgang beide Partien rückt das Feld der Play-Off Kandidaten noch näher zusammen, oder aber es kann ein kleiner Abstand zwischen Platz acht und neun entstehen.

Bei den Panzerechsen sollen nach dem krankheitsbedingt Ausfall von Mark Kaczmarek am letzten Sonntag wieder alle Mann an Bord sein. Noch nicht 100 Prozent sicher ist, ob Neuzugang Patrik Dzemla bereits spielberechtigt ist. Zwar hat die sportliche Leitung des HEC alle Hebel in Bewegung gesetzt, um den Pass noch vor Freitag auf den HEC umgeschrieben zu haben, nur wenn der Pass in Höchstadt vorliegt kann der 22-Jährige eingesetzt werden. Das ist aufgrund möglicher Verzögerungen des Postverkehrs aufgrund der Weihnachtszeit durchaus noch offen.

An Motivation sollte es gegen den Mitaufsteiger des vergangenen Jahres allerdings nicht fehlen. Knapp verlor man die vergangenen Partien und deshalb soll nun gegen den EVM endlich wieder ein „Dreier“ her. Nach den starken Leistungen der letzten Wochen ist das auch die Erwartungshaltung von Coach Daniel Jun, der trotz der vielen Spiele über Weihnachten eine Serie starten will um sich in den Play-offs festzubeißen.

Ein weiterer Grund am Freitag zu Gewinnen ist, dass nach dem Spiel im HEC-Vereinsheim, dem ehemaligen Jugendtreff Phoenix eine Weihnachts After Game Party stattfindet, bei der den Fans ein buntes Programm geboten wird. Auch die Mannschaft wird vollständig anwesend sein, um mit den Fans zu feiern und um alle schon einmal auf die kommenden Aufgaben einzuschwören.

Wer nach dem Spiel und der Party noch immer nicht genug von den Alligators hat kann am Samstag dann von 10.30 bis 16.30 Uhr beim Obimarkt in Höchstadt vorbeikommen. Der HEC veranstaltet am Parkplatz des langjährigen Werbepartners einen Glühwein- und Pizzaverkauf bei dem sich die Kunden des Bau- und Heimwerkermarktes bei einer Tasse Heißgetränk über die Aktivitäten des Vereines informieren können. Bei dem Stand können übrigens auch die X-Mas Powertickets gekauft werden. Das Ticket, mit dem man die vier Partien gegen Mitterteich, Pfaffenhofen Lindau und Burchloe zum Preis von drei Spielen sehen kann ist das ideale Weihnachtsgeschenk für alle HEC Fans!

Am Sonntag geht es dann für die Mannschaft der Alligators weiter. Die Reise geht es zum ERC Regen, der in der Tabelle zwar auf dem vorletzten Rang verharrt aber in den vergangenen Wochen besser in Tritt gekommen ist. Die Alligators gewannen das Hinspiel zwar deutlich mit 10:2, aber am Sonntag fängt alles wieder bei 0:0 an. Deshalb gilt auch hier für die HEC-Cracks höchste Konzentration und effektive Chancenauswertung. Auf die Unterstützung der Fans können die Panzerechsen auf jeden Fall in diesem Spiel wieder bauen. Ein kompletter Bus wird bei dieser Weihnachtsauswärtsfahrt das Team begleiten, um im Bayrischen Wald ordentlich Eishockeystimmung zu verbreiten.

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