Mit Kantersieg in die Abstiegsrunde gestartetSC Forst überlegen gegen Burgau

Mit Kantersieg in die Abstiegsrunde gestartetMit Kantersieg in die Abstiegsrunde gestartet
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Am Sonntag, 3. Januar, begann für die Mannschaft des SC Forst die Abstiegsrunde in der Landesliga-Gruppe E mit dem Heimspiel gegen den ESV Burgau. In Torlaune zeigten sich die Stürmer der Nature Boyz und schickten ihre Gäste mit einer 9:1 (3:0, 3:1, 3:0)-Packung auf die Heimreise.

Das Spiel begann vor 149 Zuschauern noch etwas nervös, hatten die Gäste doch noch einen Neuzugang präsentiert. In der Anfangsphase konnten die Gäste noch einigermaßen mit dem Spieltempo der Gastgeber mithalten. Nur gelegentlich musste Patrick Zibrowius eingreifen. Die Gäste schwächten sich durch teilweise unnötige Strafzeiten selbst. Die Hausherren nutzten dann erst das dritte Überzahlspiel in der elften Spielminute zur 1:0-Führung durch Christopher Lorenz, der ein klasse Zuspiel des auch gut aufspielenden Thomas Ptok per Schrägschuss nutzte.  Keine zwei Minuten später waren die Gastgeber einen Mann weniger auf dem Eis, doch für die Gäste stellte dies keinen Vorteil dar, im Gegenteil, Markus Schneider nutzte einen Abspielfehler der Gäste in der zwölften Spielminute zur 2:0-Führung. Knapp zwei Minuten später, Forst war wieder mit einem Spieler mehr auf dem Eis, schlug Manuel Weninger zum 3:0 zu. Er schloss eine schöne Kombination mit Markus Schneider und Christopher Lorenz erfolgreich ab. Weitere Möglichkeiten ließen die Spieler im ersten Spielabschnitt liegen, somit wurden beim Stand von 3:0 die Seiten gewechselt.

Gestärkt durch die klare Führung ließen die Stürmer der Nature Boyz nicht locker und verlagerten das Spiel überwiegend in die Hälfte der Eisbären aus Burgau. In der 25. Minute war Michael Krönauer der Nutznießer einer schönen Vorarbeit durch Christian Kratzmeir und Philipp Birk. In Überzahl schoss er routiniert zur 4:0-Führung ein. In der 28. Spielminute tankte sich Thomas Ptok durch die Abwehr der Eisbären und legte mustergültig auf Thorsten Stranninger, der Markus Matula keine Chance ließ und zum 5:0 erhöhte.  Die Freude über die klare Führung war zu groß, denn im Gegenzug versaute Maximilian Rieß durch sein Tor zum 5:1 den ersten shut out für Patrick Zibrowius, der bei dem Gegenstoß keine Chance hatte. Mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend sorgte in der 35. Spielminute Thorsten Stranninger wieder für den alten Abstand. Diesmal startete Philipp Birk ein Solo und legte uneigennützig auf den wartenden Torschützen zurück. Mit der 6:1-Führung gingen die Akteure in die verdiente Pause.

Im letzten Abschnitt waren gerade mal 30 Sekunden gespielt, als Christopher Lorenz durch sein zweites Tor an diesem Abend seine aufsteigende Form bewies. Markus Schneider spielte ihn frei, sein Schuß schlug hinter dem Eisbären-Torhüter zur 7:1-Führung ein. Auch Manuel Weninger erzielte knapp zwei Minuten später seinen zweiten Treffer in dieser Partie. Wieder in Überzahl, nutzte er das Zuspiel von Christopher Lorenz zur 8:1-Führung. Die Eisbären haben sich zu diesem Zeitpunkt ihrem Schicksal überlassen. Es war nur noch eine Frage der Zeit, wann weitere Tore fallen würden. In der 49. Spielminute dann der Auftritt von Christian Kratzmeir. Vorher lieferte er sich einen kleinen Boxkampf mit Tobias Zweckbronner, dann erzielte er die 9:1-Führung. In Überzahl schloss er eine Kombi mit Thomas Ptok und Roberto Gangemi ab. Allerdings hatten die Schiedsrichter etwas gegen einen zweistelligen Sieg der Hausherren, denn den zehnten Treffer erkannten sie nicht an, weil die Strafbanktür angeblich eine Sekunde zu spät geöffnet wurde. Kurios an dieser Entscheidung ist jedoch, dass der zehnten Treffer ein Eigentor gewesen wäre. Ein Burgauer Verteidiger schoss seinen eigenen Torhüter an und die Scheibe sprang hinter die Linie.

Der Sieg war auch in dieser Höhe mehr als verdient. Von Beginn an war zu erkennen, wer das Spiel siegreich gestalten will. Die Tore wurden überwiegend sehr schön herausgespielt, keiner der Akteure spielte eigennützig. Mit dieser Einstellung und der Spielfreude können die Nature Boyz gelassen in die nächsten Spiele gehen. Am kommenden Freitag gastiert der DEC Inzell im Peißenberger Eisstadion.

Tore: 1:0 (10:37) Lorenz (Ptok/5-4), 2:0 (12:02) Schneider (4-5), 3:0 (13:30) Weninger (Lorenz, Schneider/5-4), 4:0 (24:39) Krönauer M. (Birk, Kratzmeir/5-4), 5:0 (27:33) Stranninger (Ptok), 5:1 (27:56) Rieß (Gebauer), 6:1 (34:12) Stranninger (Birk), 7:1 (40:30) Lorenz (Schneider), 8:1 (42:40) Weninger (Lorenz/5-4), 9:1 (48:00) Kratzmeir (Gangemi, Ptok/5-4). Strafen: Forst 22, Burgau 36. Zuschauer: 149.

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