Mit einem Sieg gegen den Meister zum Gruppensieg?Zwei Punkte fehlen noch

Mit einem Sieg gegen den Meister zum Gruppensieg?Mit einem Sieg gegen den Meister zum Gruppensieg?
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Das Heimrecht für die erste Runde in den Bayernliga-Play-offs haben die Peißenberger Eishackler schon im Sack. Jetzt geht’s zum Abschluss der Zwischenrunde noch darum, den Gruppensieg zu erreichen. Zwei Punkte brauchen die Eishackler noch aus den beiden Spielen gegen den EV Lindau, um den ersten Platz in Zwischenrunden-Gruppe A zu halten. Am Freitag um 20 Uhr im Heimspiel haben sie dazu die erste Möglichkeit.

Indes gibt es inmitten der positiven Nachrichten auch nicht so positive Neuigkeiten. Für Fritz Stögbauer ist die Saison aufgrund einer Schulterverletzung aus dem Spiel in Memmingen zu Ende. Nach Matthias Müller ist Fritz Stögbauer nun der zweite dauerhafte Ausfall für das Team und das ist für die beiden jungen Spieler, die mit ihrer Leistung viel zum Erfolg der Eishackler beigetragen haben, natürlich sehr schade, denn sie wollten unbedingt weiter die Saison zu Ende spielen. Natürlich werden sie jedoch das Team bei den Spielen begleiten und moralisch, von der Bande aus, ihre Kollegen und Freunde unterstützen.

Am kommenden Wochenende sind also die Islanders aus Lindau mit ihrem Trainer Sebastian Buchwieser, der übrigens Lehrer an der Mittelschule in Peißenberg ist, zu Gast an der Ammer. Die starke Truppe vom Bodensee, die sich nach ihrem Meistertitel vom letzten Jahr nur unwesentlich verändert hat, konnte zuletzt die dezimierten Moosburger, für die es nur noch um die Ehre ging, mit 11:2 zu Hause und 6:3 im Auswärtsspiel sehr deutlich besiegen. Gegen Landsberg verloren die Lindauer zu Hause überraschend mit 1:6 und in Landsberg nur knapp mit 3:4. Die Indianer aus Memmingen konnten sie im Heimspiel mit 5:2 besiegen und auswärts vor rund 2500 Zuschauern mit 4:1.

Kurios aber sicher nur Zufall ist bei den letzten beiden Ergebnissen, dass die Eishackler genau mit entgegengesetzten Ergebnissen (auswärts 5:2, zu Hause 4:1) gegen die Indians gewonnen haben. Die Islanders haben also in der Zwischenrunde nur an einem Wochenende gegen die starken Landsberger gepatzt. Der Kader der Lindauer lässt an Qualität der Spieler keine Wünsche offen. Sekera, Cech, Mlynek, Babic, Mikesz oder Sekula, um nur einige Namen zu nennen, stellen die Topscorer des Teams dar. Ganze sechs Deutsch-Tschechen und ein Slowake bilden das Rückgrat der Mannschaft.

Natürlich sind das beeindruckende Namen doch die jungen Peißenberger konnten die Lindauer in den Spielen der Vorrunde zu Hause in einem verrückten Spiel mit 8:7 in der Verlängerung besiegen und in Lindau verloren die Schützlinge von Trainer Neal nur knapp mit 2:3. Alles in allem also eine relativ ausgeglichene Bilanz. Nur die Platzierung nach der Vorrunde war relativ eindeutig. Die Lindauer waren Tabellenführer und die Eishackler standen auf dem achten Tabellenplatz.

Jetzt in der Zwischenrunde-Gruppe A sind die Neal-Boys Tabellenführer und die Islanders stehen auf dem zweiten Platz. Die Lindauer sind zwar für die Play-offs qualifiziert, doch sollten sie, um sich das Heimrecht auf jeden Fall zu sichern, am Wochenende wenn möglich fünf Punkte holen, damit Landsberg sie nicht mehr einholen kann. Diesem Punktgewinn werden die Eishackler aber sicherlich auf dem Eis im erneuten Heimspielkracher am Freitag und auch beim letzten Spiel der Zwischenrunde in Lindau entsprechend entgegenwirken.

Das Spiel am Freitag beginnt, weil es der letzte Zwischenrundenspieltag ist, ausnahmsweise um 20 Uhr und am Sonntag beginnt die Partie in Lindau um 17.15 Uhr.

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