Mighty Dogs verlieren unter freiem HimmelFürstenfeldbruck beginnt

Mighty Dogs verlieren unter freiem HimmelMighty Dogs verlieren unter freiem Himmel
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Nach dem wichtigen Erfolg am Freitag gegen Amberg mussten die Mighty Dogs Schweinfurt am Sonntag nach Fürstenfeldbruck. Das zweite Spiel unter freiem Himmel, die zweite Niederlage nach Penaltyschießen. Erneut musste Coach Berndaner auf mehrere Spieler verzichten, Benni Dirksen saß sein zweites Spiel der Sperre ab, Andi Kleider, Timo Ludwig, Niklas Zimmermann, Philip Mauder und Marcel Bendel waren verletzt oder erkrankt. Wie auch in Vilshofen mussten sich die verbliebenen Spieler der Mighty Dogs widrigen Umständen stellen, ist Eishockey in einem Stadion unter freiem Himmel doch ein ganz anderes als in einem herkömmlichen Stadion. Der wohl größte Nachteil einer Freiluft-Arena zeigte sich dann auch recht schnell: in der fünften Spielminute musste das erste Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften der Saison für mehr als 40 Minuten unterbrochen werden, zu stark war der Schneefall in Fürstenfeldbruck.

Aus dieser unerwarteten Pause kamen die Hausherren besser zurück, mit 1:0 konnte Fürstenfeldbruck in der achten Minute in Führung gehen. Das der Spielstand zur ersten Pause ausgeglichen war, verdankten die Mighty Dogs ihrem Kapitän Simon Knaup, der in der 18. Minute das 1:1 erzielte. Auch im zweiten Spieldrittel musste man einen Rückstand hinnehmen: Das 2:1 für Fürstenfeldbruck aus der 33. Minute (Penalty) egalisierte dann aber der Kanadier in Diensten der Mighty Dogs Dion Campbell zu Beginn der letzten 20 Minuten (2:2, 41.). Dieses Unentschieden konnte man leider nur sehr kurz halten, bereits zwei Minuten nach dem Ausgleich kamen die Oberbayern zum dritten Mal in Führung (3:2, 43.). Wie schon beim Heimerfolg über Amberg am vergangenen Freitag liefen die Mighty Dogs mehreren Rückständen hinterher, aber auch dieses Mal steckte man nicht auf und kämpfte weiter um Punkte für das Erreichen der Playoffs. Den von allen mitgereisten Fans umjubelten Ausgleich erzielte dann Fritz Geuder in der 52. Minute, dieses 3:3 war dann auch der Endstand nach gespielten 60 Minuten. Wieder musste man also auswärts unter freiem Himmel im Penaltyschießen um den Zusatzpunkt kämpfen. Allerdings konnte man sich diesen aber auch in Fürstenfeldbruck nicht sichern, nach sieben (vier Mighty Dogs, drei Fürstenfeldbruck) verschossenen Penaltys war es letztlich Sven Mönch, der den Oberbayern den zweiten Punkt des Abends sicherte.

Die Mighty Dogs haben an diesem Wochenende also vier Punkte einfahren können, die Play-offs sind bereits fast erreicht. Drei Spiele müssen die Mighty Dogs noch absolvieren, am kommenden Freitag geht es zum Spitzenreiter nach Erding, Sonntag kommt dann Fürstenfeldbruck zum Rückspiel in den Icedome. Die abschließende Partie der Zwischenrunde findet ebenfalls im Icedome statt: Sonntag, 31. Januar, kommt Vilshofen nach Schweinfurt.

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