Mighty Dogs treffen auf Bad KissingenERV Schweinfurt

Mighty Dogs treffen auf Bad KissingenMighty Dogs treffen auf Bad Kissingen
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Interessant auch deshalb, weil hier zwei komplett unterschiedliche Philosophien und sportliche Konzepte aufeinander treffen. In dieser Saison ist der in Schweinfurt bestens bekannte Mikhael Nemirovsky in Kissingen nicht nur als Spieler auf dem Eis, sondern auch als Trainer auf der Bank in der Verantwortung. Für die Verteidigung holte er aus Kassel Alexander Engel und Jan Pantkowski und zuletzt noch Mark Dunlop (ehemals für den ERV in der Bayernliga aktiv) für die Kontingentstelle. Auch der neu dazu gestoßene Jewgenij Prochorow sollte einsatzbereit sein. Für den Sturm gewann er Alexander Andrusovich (ehemals für Weiden in der Oberliga aktiv), Philip Golz aus Berlin und Paul Schmelzer aus Lauterbach. Roman Nikitins (auch schon in Schweinfurt aktiv, ehemaliger lettischer Nationalspieler) spielt zwar schon in seiner zweiten Saison in Bad Kissingen, kann aber wohl kaum als Einheimischer betrachtet werden. Dazu kommen noch sieben Kissinger Spieler.

Allerdings muss man auch objektiv anerkennen, dass zumindest die Ergebnisse stimmen. Die Wölfe haben sich in der oberen Tabellenregion etabliert und Witterung zu den Dogs aufgenommen. Und auch im Spitzenspiel gegen Passau zu Hause konnten sie sich mit 7:6 durchsetzen. Und das in einem Spiel auf höchstem Landesliga-Niveau. Wie die Dogs hatten sie allerdings auch gegen Inzell ihre Mühe, das Spiel mit 3:1 für sich zu entscheiden. Am vergangenen Wochenende verloren die Wölfe ihr Spiel in Pegnitz mit 2:4.

Das Kissinger Spiel wird vom noch immer brillanten Mikhael Nemirovsky inszeniert, der mit seiner überragenden Spielintelligenz die oft hoch stehenden Spitzen Andrusovich und Nikitins in Szene setzt. Und die Beiden wissen, wie man die Dinger versenkt. Für Spieler mit dieser Puck-Sicherheit sind Überzahl-Spiele natürlich eine besonders willkommene Gelegenheit, ihre Tore zu machen. Und das funktionierte bisher überdurchschnittlich gut.

Alles in allem wird man auf Schweinfurter Seite die richtige Balance zwischen körperbetontem Spiel, um die Puckkünstler auf Kissinger Seite in ihrem Spiel zu hindern und der Vorsicht vor zu vielen Unterzahl-Situationen finden müssen. Und natürlich wird absolute Laufbereitschaft gefordert sein, um dem Gegner den Raum und damit die Lust am Spiel zu nehmen.

Im Schweinfurter Lager sollten nach dem vergangenen, spielfreien Wochenende alle Mann fit und einsatzfähig sein. Auch der Kapitän Andi Kleider wird wohl wieder mit an Bord sein.


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