Mighty Dogs begeistern 600 FansERV Schweinfurt

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Die Dogs begannen das Spiel abwartend und mit Respekt vor dem Gegner. Und sie taten sich schwer ihre Ordnung zu finden, was auch von Chefcoach Stephen Heckenberger in der Pressekonferenz moniert wurde. Doch das kann man in Zukunft sicher verbessern, indem speziell in der Anfangsphase eines Spiels jeder einzelne sich auf seinen Job konzentriert, diesen zu 100 Prozent erfüllt und die einfachen Sachen richtig macht.

So fiel das 0:1 für die Gäste aus einer nicht sonderlich aufregenden Aktion. Ein ERV-Verteidiger kam im Laufduell ins Hintertreffen. Dass der Gegner diese Chance mit einem Rückhand-Schlenzer im Tor unterbringt, passt dann auch noch dazu. Aber das eigentlich Überraschende war – wie bereits in Amberg – die Reaktion der Schweinfurter Truppe auf diesen Rückstand. Das ist kein Hühnerhaufen, der den Kopf verliert. Das Team hat eine genaue Vorstellung von ihrem Spiel will dieses durchziehen.

Und ein wenig Glück kam auch dazu. In einer der wenigen Situationen, in denen die Schweinfurter Defensive komplett den Überblick verloren hatte, war die Scheibe im Grunde genommen schon im Tor. Perfekt frei gespielt von Schwindl, schaffte es der junge Hausauer noch irgendwie, die Scheibe am Schweinfurter Tor vorbei zu stochern. Wer weiß, welche Richtung das Spiel bei einem 0:2-Rückstand genommen hätte.

Und wie das so ist im Eishockey, wenn man seine Tore vorne nicht macht, bekommt man diese hinten. Der ERV kam gegen Ende des ersten Drittels immer besser ins Spiel. Und zu Chancen. Durch zwei Tore in Überzahl war das Spiel innerhalb von 30 Sekunden gedreht. Nach dem 1:1 durch Pascal Schäfer erzielte Jan Slivka sehenswert aus spitzem Winkel die 2:1-Führung. Jetzt brannte der Ice-Dome und die Schweinfurter Fans gewannen deutlich die Oberhand gegen ihre Pegnitzer Widersacher, die zuvor fast 20 Minuten für Dauer-Alarm gesorgt hatten.

Das zweite Drittel lässt sich knapp beschreiben. Es war ein perfektes Drittel der Schweinfurter. Nicht nur dass man mit hoher Laufbereitschaft den Pegnitzern den Raum nahm und die Schweinfurter Abwehr auch mit körperlicher Präsenz souverän ihren Job erledigte, sondern auch weil man erneut durch Pascal Schäfer das 3:1 erzielte, übrigens wieder in Überzahl.

Dem perfekten Drittel folgte ein unnötig schwaches letztes Drittel. Unnötig deshalb, weil die Pegnitzer noch immer kein regelmäßiges Training auf heimischem Eis abhalten können und lediglich einmal die Woche in Nürnberg trainieren. Ihr Fitness-Zustand kann daher noch nicht optimal sein. Der Gegner stellte die letzen zehn Minuten des Spiels auf zwei Reihen um und kam zu einer Vielzahl von Schüssen auf das Schweinfurter Tor. Hätte Timo Jung im Tor nicht einen ausgesprochenen Sahne-Tag erwischt, hätte es noch ins Auge gehen können. Das hätte man besser spielen können.

Wenn noch ein Beweis für den Schweinfurter Team-Spirit nötig wäre, dann wäre das die Szene gegen Ende des Spiels. Die Pegnitzer hatten ihren Torwart vom Eis genommen und drei Schweinfurter Spieler liefen mit Scheibe auf das leere Pegnitzer Tor zu. Der scheibenführende Spieler hatte genug Zeit und Raum, das Tor zu erzielen. Doch stattdessen wollte man Pascal Schäfer, der schon zweimal erfolgreich war, zu einem Dreierpack verhelfen und legte diesem auf. Allerdings ging es daneben.

Doch letztlich gibt es an einem Sieg nichts zu mäkeln – zumal gegen den aktuellen Meister.

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