Miesbach und Füssen warten warten auf den TSV PeißenbergDie Aufgaben werden nicht leichter

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Die Miesbacher haben eine sehr schwere und vielleicht auch frustrierende Saison in der Oberliga mit nur fünf Punkten in 32 Spielen hinter sich. Tiefpunkt der diesjährigen Saison dürfte dann die jüngste Heimniederlage in der Verzahnungsrunde gegen den Achten der Bayernliga, den ESC Geretsried, gewesen sein. Dennoch sollte man diese abgelaufene schwierige Oberliga-Saison nicht so interpretieren, dass in Miesbach keine Qualität im Kader ist oder die Miesbacher Spieler das Eishockey spielen verlernt haben. Als Peißenberger Spieler, Verantwortlicher und auch Fan sollte man sich durchaus darüber im Klaren sein, dass dieser Miesbacher Kader zu weitaus mehr fähig sein dürfte als sie in den letzten Spielen gegen Höchstadt (1:5-Niederlage) und Geretsried (2:3-Niederlage) gezeigt haben. Auch der Trainerwechsel von Markus Wieland zu Simon Steiner, der in der letzten Saison den Aufstieg mit dieser Mannschaft erreicht hat, wird der Miesbacher Mannschaft sicher einen Schub nach vorne geben.

Dennoch können die Eishackler nach den gezeigten Leistungen gegen Geretsried und Lindau sehr positiv in das Spiel gegen Miesbach gehen. Die Eishackler werden also wie schon gegen Lindau eine höchstkonzentrierte Leistung bringen müssen, um ihr schnelles, hartes und schnörkelloses Spiel aufziehen zu können um beim Heimspiel am Freitag Punkte zu erreichen.

Gegen den starken EV Füssen, der bereits Höchstadt und auch Lindau besiegt hat und derzeit der führende in der Oberliga-Qualifikationsrunde Gruppe A ist, werden die Eishackler am Sonntag um 18 Uhr nicht nur den Motor auf volle Drehzahl bringen müssen, sondern auch noch den Turbo zuschalten, um Erfolg zu haben. In der vergangenen Vorrunde der Bayernliga konnten die Peißenberger zwei Siege (3:0 in Füssen und 4:3 n.V. zu Hause) erreichen, doch die junge Truppe von Coach Zeller dürfte nach den letzten beiden Siegen mit ganz viel Selbstvertrauen und Motivation in ihr Heimspiel gegen die Eishackler gehen.