Michael Waldherr wechselt von Ravensburg nach UlmEiner kommt, einer bleibt und einer geht

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Mit Michael Waldherr können die Verantwortlichen des VfE Ulm/Neu-Ulm den vierten Neuzugang präsentieren. Der 27-jährige Stürmer wechselt vom EV Ravensburg 1b aus der Regionalliga Südwest an die Donau. Obwohl Waldherr zum ersten Mal das Ulmer Trikot tragen wird, so ist er nicht der erste Waldherr, der in der Münsterstadt aufs Eis geht. In der Saison 2005/06 war schon sein älterer Bruder Markus Teil der Ulmer Mannschaft. Geboren wurde Michael Waldherr in Ravensburg. Dort machte der heute 1,74 Meter große Angreifer seine ersten Schritte auf dem Eis, bevor es ihn 2004 zum Nachwuchs der Memminger Indians zog. Mit 17 Jahren spielte der flinke Stürmer seine erste Bayernliga-Saison im Dress der Maustädter. 2009 zog es ihn zurück Richtung Heimat, wo er für mehrere Vereine aktiv war. Zunächst in der Ravensburger 1b, zu der er nach Stopps bei den Lindau Islanders und der SG Lindenberg/Lindau erneut zurückkehrte. „Aus beruflichen Gründen musste ich letzte Saison eine Pause einlegen, aber um mich fit zu halten, war ich jede Woche mit verschieden Teams auf dem Eis“, sagt Waldherr, der auf den Beginn der neuen Saison brennt.

Trainer Martin Valenti und sportlicher Leiter Manfred Jorde kennen die neue Nummer 87 der Devils gut. Die drei schnürten bereits gemeinsam in Memmingen die Schlittschuhe. „Er ist ein schneller und wendiger Spieler“, so Jorde, „und somit eine weitere Bereicherung für das Team.“

Eine Vertragsverlängerung gibt es mit Felix Gatzmanga, der in seine dritte Saison bei den Devils geht. Nachdem der gebürtige Ulmer vor zwei Jahren sein Comeback feierte, endete die Saison unglücklich mit einem Kahnbeinbruch. Diese Verletzung lies dem 30-Jährigen in der vergangenen Saison lediglich neun Saisonspiele zu. Ausgebildet wurde der 1,79 Meter große Stürmer im Ulmer Nachwuchs, bevor er sich der Nachwuchsabteilung der Blue Devils Weiden und später des EV Füssen anschloss. Die bisherige Nummer 37 wird ab der kommenden Saison mit einer neuen Nummer auflaufen. Aus der 37 wird die 13. „Die 13 hatte ich in meiner kompletten Jugendzeit und damit meine spielerisch besten Zeiten. Sie brachte mir immer Glück und ich hatte mir nie was gebrochen“, begründet Gatzmanga den Nummernwechsel. „Ein bisschen abergläubisch bin ich dann doch.“

Michal Hlozek wird den Verein hingegen verlassen. Den gebürtigen Tschechen plagten in der vergangenen Saison mehrere Verletzungen. Demnach fiel seine Entscheidung für den Posten als Nachwuchstrainer des EHC Straubing aus.


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