Max Bergmann beendet SpielerkarriereTorhüter wird Co-Trainer bei den Nature Boyz

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Einer der besten Torhüter in der bayrischen Landesliga wurde in den letzten Jahren sehr von seinen Hüften geplagt. Oftmals trainierte und spielte er nur mit Hilfe von Spritzen, die den Schmerz linderten. Die Ärzte legten ihm nahe, den Sport seiner Gesundheit zuliebe zu beenden. Das Urgestein im Tor ist in seiner Heimatregion allseits bekannt. Als jugendlicher Spieler wechselte er im Jahr 2000 von der U18 des SC Riessersee zu den Peißenberg Hornets. Vorher hat er eine Saison in Kanada verbracht. In Peißenberg lief er bis zur Saison 2008/09 auf, ehe er zum Nachbarn nach Schongau wechselte. Nach drei Spielzeiten schloss er sich den Nature Boyz an, bei denen er sich bis zur letzten Saison als ein äußerst zuverlässiger Rückhalt erwies.

Der Verein und der Eishockeysport wuchsen ihm so ans Herz, dass er sich spontan dazu entschied, sich anderweitig in das Team einzubringen. Zwei kurze Gespräche mit Chef Lorenz Barfüßer und Coach Seppi Bachmeier ergaben recht schnell, dass Bergmann ab sofort als Co-Trainer zur Verfügung steht. Der bisherige Co-Trainer Franz Brückl wollte sich in dieser Saison etwas zurückziehen, steht aber zum einen in der Vorstandschaft, zum anderen im Notfall nach wie vor zur Verfügung.

Der ruhige und besonnene 33-jährige betonte, dass sein Spielerpass definitiv bei den Nature Boyz bleiben wird. Es könnte ja sein, dass, wieder mal ein Torhüterproblem auftreten könnte. Im äußersten Notfall würde er nochmals zwischen den Pfosten aushelfen.

Auf die Frage, was er als Co-Trainer zuerst machen will, sagte er: „Jetzt muss ich mir zum ersten Mal im Leben einen Spielerschläger kaufen.“

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