Martin Valenti wird Trainer des VfE Ulm/Neu-UlmErste Neuzugänge stehen fest

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Mit dem neuen Trainer bestimmt ein in der Region bekanntes Gesicht nun die Geschicke des VfE Ulm/Neu-Ulm. Das Abschiedsspiel von Manfred Jorde war der Beginn der neuen sportlichen Zukunft für Martin Valenti. Der 40-Jährige war nochmals als Verteidiger in Erscheinung getreten. An diesem 5. März wollte Jorde in seiner neuen Funktion als sportlicher Leiter des Landesligisten VfE Ulm/Neu-Ulm Valenti als Spieler verpflichten, jedoch kam das für den gebürtigen Ravensburger nicht mehr in Frage. „Ich habe 22 Jahre auf dem Eis verbracht. Ich denke, das ist genug“, so Valenti. Für die Trainerposition jedoch zeigte er umso mehr Interesse. Daher rückte Valenti, der vor drei Jahren den Lehrgang für die Trainer-C-Lizenz erfolgreich abgeschlossen hat, für die Verantwortlichen des VfE in den Fokus. In Oberschwaben hatte er als Trainer im Nachwuchs des EV Ravensburg fünf Spielzeiten lang gearbeitet. Aber der Trainerposten bei den Devils sei nun „der Einstieg in den Seniorenbereich und eine Herausforderung für mich“, meinte Valenti, der früher beim EV Ravensburg Verteidiger in der ersten und zweiten Liga war.

Hinsichtlich seiner Ziele mit den Donau Devils hält er sich bedeckt. „Ich muss die Mannschaft erst kennen lernen und die Kaderplanung ist auch noch nicht abgeschlossen“, ergänzte er. Allerdings ist mit ihm hinsichtlich seiner Anforderungen an die Akteure nicht gut Kirschen essen. Valenti: „Ich schaue auf Kleinigkeiten. Wenn ich etwas von einem Spieler will, dann gibt es für ihn nur meinen Weg.“

Bis zur ersten Eiszeit am 23. Juli in Füssen soll der Großteil des Kaders stehen. „Wir sollten an die Leistung der Vorrunde des vergangenen Jahres anknüpfen. Uns fehlte, natürlich auch durch das ab Weihnachten andauernde Verletzungspech, die Frische im Spiel“, so der zweite Klubvorsitzende Georg Meißner. Deswegen reagieren die Verantwortlichen der Devils und holen mit Steffen Ganghof einen erfahrenen Fitnesscoach ins Boot. Ganghof kommt selbst aus dem aktiven Bereich des American Football und weiß ganz genau, wie man sich für eine harte Saison vorbereitet.

Dessen Fitnesstests durften sich gleich die ersten drei Neuzugänge, die von den Verantwortlichen des VfE Ulm/Neu-Ulm, neben Valenti, beim Trainingsstart der Devils präsentiert wurden, unterziehen.  Mit Felix Anwander, Benedikt Stempfel und Kevin Aschenbrenner gehen drei junge Wilde für den VfE auf Punktjagd. Alle drei genossen ihre Eishockeyausbildung beim Bayernligisten ECDC Memmingen, ehe sich zu Beginn der letzten Saison ihre Wege trennten. Verteidiger Felix Anwander wechselte zum Ligakonkurenten EV Bad Wörishofen, bei dem er in 28 Spielen auf zwei Tore und vier Assists kam und somit eine solide Leistung ablieferte. Als Devil mit der Rückennummer 11 hat Anwander schon ein konkretes Ziel im Blick. „Ich will mit dem Team einen Platz unter den ersten Zehn bei den Landesligisten belegen“, sagt Anwander motiviert.

Die zweite Neuverpflichtung ist Benedikt Stempfel, der vom ESC Kempten an die Donau kommt. Benedikts Bilanz bei den Sharks lautete wie folgt: in 29 Spielen gelangen ihm 16 Tore und acht Vorlagen. Mit der Nummer 29 will er alles versuchen, damit diese möglichst oft bei Toren der Blau-Weißen genannt wird. Schließlich möchte er mit dem Team die Play-offs erreichen. Aber noch wichtiger sei „verletzungsfrei zu bleiben“, erklärt Stempfel seine Ziele.

Der Dritte im Bunde wird die Nummer 98 auf dem Trikot tragen. Kevin Aschenbrenner, der ab sofort das Team der Ulmer bereichern wird, ist der17-Jährige Bruder von Torjäger André Aschenbrenner (94). Der Wechsel von der U23 des ECDC Memmingen, in der er in sieben Spielen zwei Tore und drei Vorlagen erzielte, stand für Aschenbrenner ziemlich früh fest. „Ich wollte unbedingt gemeinsam mit meinem Bruder bei den Devils auf Torjagd gehen.“

Nicht mehr im Kader stehen Felix Holzapfel und Stanislav Picha.