Mangelhafte Chancenverwertung wird beinahe zum VerhängnisErding schlägt Selb nach Penaltyschießen

(Foto: Torsten Fengler/Erding Gladiators)(Foto: Torsten Fengler/Erding Gladiators)
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Beinahe wäre den Erding Gladiators ihre mangelhafte Chancenverwertung zum Verhängnis geworden. Trotzdem siegten sie am Ende 3:2 nach Penaltyschießen bei den Selber Wölfen 1b.

Bei den Erdingern gab Lukas Doubrawa sein Saisondebüt in der ersten Mannschaft. Er ersetzte den beruflich verhinderten Stefan Peipe. Die Gäste legten los wie die Feuerwehr, schon nach 16 Sekunden hatte Christian Poetzel den Puck knapp am Pfosten vorbei gelupft. Die Gladiators hatten Chancen im Minutentakt, nur: Die Scheibe wollte nicht rein. Auch, weil Wölfe-Keeper Nico Stark seinem Namen alle Ehre machte. Die Strafe für die mangelhafte Konsequenz war das 1:0 der sich oft nur mit Icing behelfenden Wölfe in der 8. Minute: Fabian Bauer brachte den Puck im Kreuzeck unter.

Im zweiten Drittel sahen die 100 Zuschauer ein ähnliches Bild: fast durchgehend überlegene Erdinger. Allerdings waren die Selber erst mal nach 34 Sekunden in Überzahl auf 2:0 davongezogen. Im Getümmel hatte Ricco Warkus den Puck am kurzen Pfosten über die Linie gewurschtelt. Die dennoch überlegenen Erdinger ließen die Hausherren in der Folge sogar einmal neun Minuten lang nicht in ihr Drittel. Die recht späte Belohnung gab es in der 38. Minute: Johannes Pfeiffer legte ab auf Axel Schütz, der die Scheibe über Starks Schulter hinweg zum 1:2 ins Netz beförderte.

Auch im Schlussabschnitt dominierte Erding, doch Simon Pfeiffer, Christian Poetzel und Philipp Spindler scheiterten an Stark. Den Ausgleich besorgte Florian Zimmermann nach Vorlage von Daniel Krzizok (46.). In der 53. Minute vergab Selb die Riesenchance zum 3:2. So ging die Partie bis ins Penaltyschießen, in dem Zimmermann als einzigem ein Treffer gelang.