Lustlose Black Bears Freising absolut chancenlosVerdiente 3:8-Niederlage gegen Vilshofen

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Die Eishockey-Fans waren noch beseelt von der Silbermedaille des Nationalteams bei Olympia und freuten sich auf einen glanzvollen und torreichen Abend in der Weihenstephan Arena. Tore gab es dann auch einige – doch ganz unerwartet schlugen diese vor allem im Kasten von Manuel Hanisch ein. Der hielt, was möglich war, wurde aber durch eine sehr schwache Abwehr, die zudem haarsträubende Abspielfehler im eigenen Drittel en masse produzierte, immer wieder alleine gelassen. Vilshofen spielt nicht überragend, aber die „Wölfe“ waren durchweg schneller, arbeiteten aggressiver in Richtung Scheibe und zeigten von der ersten Sekunde an, dass sie gewinnen wollten. Das 0:1 fiel in der zweiten Minute, der zweite Treffer in der zehnten und nach 15 Minuten leuchtete 0:3 auf der Anzeigetafel auf – zwei Pfostenschüsse der Vilshofener und mehrere Hanisch-Paraden verhinderten ein Debakel bereits im ersten Drittel. Bei Freising klappte nach vorne nichts, das Überzahl-Spiel war peinlich und die Fehler in der Defensive zahlreich.

Der Einlauf von Coach Klein der Kabine muss wohl recht deutlich gewesen sein, denn im zweiten Drittel ein völlig anderes Bild: Freising aggressiv mit Forechecking, jetzt spielten die Black Bears so begeisternd wie in den vergangenen Wochen. Das 1:3 durch Martin Oertel nach einem Gestochere vor dem Tor, zwei Minuten später erzielte Patrick Holler auf Vorlage von Bernhard Weinzierl das 2:3, alle Freisinger Fans gingen fest davon aus, dass die Gastgeber jetzt das Spiel drehen würden. Doch weit gefehlt! Es waren lediglich fünf Minuten Strohfeuer, fortan übernahmen wieder die Wölfe das Ruder und die Black Bears fielen in ihre Lethargie zurück. Das 2:4 nach 30 Minuten und das 2:5 zwei Minuten vor der Drittel-Hupe waren Ausdruck dessen.

Auch im letzten Spielabschnitt gab es kein Aufbäumen der Hausherren, dafür noch drei schöne Tore nach katastrophalen Freisinger Abspielfehlern vor dem eigenen Kasten. Weinzierl war noch für den dritten Freisinger Treffer verantwortlich. Zehn Minuten vor Spielende feierte Torwart Johannes Sedlmeier nach längerer Verletzungspause sein Comeback, er konnte mit einigen herrlichen Aktionen sein persönliches Konto ohne Gegentreffer sauber halten.

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