Löwen verlängern mit Lukas Wagner bis 2017Stürmer bleibt in Waldkraiburg

Löwen verlängern mit Lukas Wagner bis 2017Löwen verlängern mit Lukas Wagner bis 2017
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Stürmer Lukas Wagner wird auch weiterhin für den EHC Waldkraiburg auf Torejagd gehen und hält seinem Heimatverein die Treue – sogar bis mindestens 2017.

Vor etwa zwei Monaten endete für den EHC Waldkraiburg zwar die Bayernliga-Saison mit dem traurigen Play-off-Halbfinal-Aus gegen den inzwischen als Bayerischer Meister feststehenden EV Lindau. Untätig war das Präsidium um Wolfgang Klose, Thomas Höfner und Horst Pitter in der Zwischenzeit jedoch nicht und so können die Löwen die nächste Vertragsverlängerung mit einem Leistungsträger bekannt geben: Der 23-Jährige Stürmer Lukas Wagner bleibt dem EHC treu und unterzeichnete einen Zweijahresvertrag bis 2017. „Lukas ist ein absoluter Top-Stürmer und ganz wichtig für unsere Mannschaft. Ich bin froh, dass er bei uns bleibt und hoffe, dass wir seine Entwicklung im kommenden Winter nochmal auf eine neue Stufe heben können“, erklärte Trainer Rainer Zerwesz, der bereits wenige Tage nach dem Saisonende auf der Abschlussfeier des EHC seine Vertragsverlängerung bekannt gegeben hatte. „Natürlich ist es umso schöner, dass Lukas auch ein Eigengewächs ist, so zu seinem Verein steht und damit auch ein Zeichen an die Fans sendet“, so Zerwesz weiter.

Lukas Wagner stammt aus dem eigenen Nachwuchs der Löwen und wechselte als Jugendlicher zum TSV Erding. Nach zwei Jahren bei den Young Gladiators ging seine Reise weiter zum DNL-Team des EV Landshut, mit dem er 2011 den deutschen Meistertitel feiern konnte. Mit 31 Scorerpunkten in 43 Spielen trug Wagner zu diesem Titel auch maßgeblich bei. Bis 2013 spielte er dann beim EHC Klostersee, eher er nach Waldkraiburg zurückkehrte. Gleich in seiner ersten Spielzeit machte er mit 54 Punkten in 33 Spielen (17 Tore) von sich reden und bestach dabei nicht nur durch seine starken schlittschuhläuferischen, sondern besonders auch durch seine technischen Fähigkeiten. Im letzten Jahr war Wagner Teil  der überragenden ersten Angriffsreihe des EHC mit Max Kaltenhauser und Kontingentspieler Jakub Marek, die jedem Gegner in der Liga mehr als Respekt abnötigte. Auf knapp 200 Scorerpunkte kamen allein diese drei in nicht einmal 40 Spielen, Wagner selbst steuerte in 37 Partien 52 Zähler bei (21 Tore). Unvergessen bleiben nach dieser starken Saison sicherlich sein Spiel im letzten Dezember gegen Titelfavorit Miesbach, als die Nummer 21 des EHC die Löwen mit zwei Unterzahltoren zum 4:1-Erfolg schoss, oder die zwei wichtigen Tore im Play-off-Viertelfinale gegen den ESC Dorfen.

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