Löwen feiern Schützenfest gegen NürnbergEHC Waldkraiburg

Löwen feiern Schützenfest gegen NürnbergLöwen feiern Schützenfest gegen Nürnberg
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Mit gerade einmal elf Feldspielern und zwei Torhütern – also knapp über der Mindeststärke – waren die Franken in die Industriestadt gekommen und diese personelle Unterbesetzung sollte sich im Laufe des Spieles deutlich bemerkbar machen. Bereits nach knapp vier Minuten schafften es die Löwen gegen den Tabellenvierzehnten in Führung zu gehen: Nürnbergs Keeper Tobias Güttner konnte dabei einen Schuss von Martin Führmann nicht festhalten und Lukas Miculka staubte eiskalt ab (4.). In der Folge entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor und Güttner bekam mehrere Gelegenheiten, sich auszuzeichnen- musste aber noch weitere Male hinter sich greifen. Denn die Löwen spielten wieder deutlich attraktiver und zielstrebiger als in der Freitagspartie in Mitterteich und machten mächtig Druck. EHC-Coach Petr Vorisek hatte offensichtlich an den richtigen Schrauben gedreht. So kam auch Timo Borrmann zu seinem ersehnten Treffer: Max Kaltenhauser bediente ihn goldrichtig und die Nummer 51 des EHC traf aus der Drehung über die Schulter von Güttner hinweg zum 2:0 (14.). Wenig später durfte Martin Führmann dann jubeln und erzielte in Unterzahl das 3:0 für die Hausherren (17.), kurz vor der Pause stellte Lukas Wagner sogar auf 4:0 (20.).

Im zweiten Drittel konnten die Nürnberger dem EHC ebenfalls nur phasenweise Paroli bieten. Die Hausherren machten das Spiel, kontrollierten die Partie und nach nicht mal zwei Minuten erzielte Martin Führmann mit seinem zweiten Tor des Abends das 5:0 (22.). Kurz darauf nutzte Andreas Paderhuber eine Überzahlsituation und platzierte einen kräftigen Schlagschuss von der blauen Linie im Tor (27.). Der Treffer konnte aber nur teilweise bejubelt werden, denn wenige Sekunden vor dem Tor war Timo Borrmann mit einem Stockstich von hinten ins Knie verletzt zu Boden gegangen und musste lange behandelt werden – der sonst starke Schiedsrichter hatte die Situation aber nicht sehen können. Später konnte der 25-jährige Borrmann aber wieder ins Geschehen eingreifen und durfte sich so auch aktiv über das 7:0 durch Daniel Hämmerle freuen (34.). Noch war das Tore schießen aber nicht vorbei, die Löwen wollten ihren Zuschauern etwas bieten und taten das auch. Deshalb durfte sich auch Bastian Rosenkranz in die Torschützenliste eintragen, nach seinem Treffer zum 8:0-Pausenstand nach 40 Minuten (37.).

Im letzten Drittel machte sich die dünne Spielerdecke bei den Gästen dann richtig bemerkbar und die Löwen kamen zu weiteren fünf Toren: Lukas Wagner traf zunächst früh zum 9:0 (44.), keine Minute später machte Martin Führmann den Spielstand für den EHC zweistellig (46.) – und darf dafür wohl bald ein Kabinenfest bezahlen. Für EHC-Keeper Fabian Birk war es dagegen ein ziemlich fader Abend, lediglich in einer 3:5-Unterzahlsituation musste der Schlussmann öfter hellwach sein – schwierig, wenn man sonst wenig gefordert wird. Dann waren aber wieder seine Vorderleute am Drücker und Max Kaltenhauser traf zum elften Mal für die Löwen (57.) und Lukas Wagner machte das Dutzend kurz darauf voll (58.). Den Schlusspunkt in diesem Torspektakel setzte jedoch der, der den Torreigen eröffnet hatte: Lukas Miculka, knapp zwei Minuten vor dem Ende, zum sogar in dieser Höhe verdienten 13:0-Sieg. 

Tore: 1:0 (3:50) Miculka L. (Führmann M., Sorsak M./5-4), 2:0 (13:29) Borrmann T. (Kaltenhauser M., Wagner L.), 3:0 (16:35) Führmann M. (Miculka L./4-5), 4:0 (19:01) Wagner L. (Kaltenhauser M., Pfeiffer J.), 5:0 (21:41) Führmann M. (Hämmerle D., Miculka L.), 6:0 (26:16) Paderhuber A. (Sorsak M. PP1), 7:0 (33:09) Hämmerle D. (Führmann M., Tokarev O.), 8:0 (36:01) Rosenkranz B. (Kaltenhauser M., Kanzelsberger F./5-4), 9:0 (43:28) Wagner L. (Borrmann T., Kaltenhauser M./4), 10:0 (44:15) Führmann M. (Miculka L., Hämmerle D.), 11:0 (56:48) Kaltenhauser M. (Borrmann T., Rott Th.), 12:0 (57:21) Wagner L. (Kaltenhauser M., Borrmann T.), 13:0 (58:02) Miculka L. (Führmann M., Hämmerle D.). Strafen: Waldkraiburg 10 + 10 (Paderhuber A.), Nürnberg 20 + 10 (Schnabel O.). Zuschauer: 344.

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