Landkreis-Derby zwischen Freising und Moosburg„Wenn wir weniger Fehler machen, schlagen wir Moosburg“

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„Wenn wir so spielen, wie wir es schon einige Male gezeigt haben und unsere eigenen Fehler abstellen, dann schlagen wir sie noch einmal“, ist sich Bears-Coach Markus Knallinger sicher.

Für die Moosburger begann die Saison katastrophal, nach der Heimpleite gegen Freising verloren sie auch beim Top-Team in Amberg mit einem Tor Differenz. Seither hatten die Drei-Rosen-Städter Glück und als weitere Gegner nur noch Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte. Daher kommt das Team von Trainer Bernie Englbrecht, in die Saison mit zehn neuen Spielern gestartet, darunter dem Kanadier Nolan Regan und dem Ex-Freisinger Patrick Holler, zwar mit der Empfehlung von fünf Siegen in Folge. Doch eine echte Aussage über die aktuelle Qualität der Moosburger lässt das wohl nicht zu.

Bei den Black Bears geht es in der Saison auf und ab: drei Siege, dann zwei Niederlagen, erneut drei Erfolge und wieder zwei Spiele ohne Punkte. Zuletzt ein 11:3 gegen den Vorletzten Selb und ein 3:7 gegen den Tabellenzweiten Amberg. Konstanz sieht anders aus, dazu bereits 54 Gegentore, nur Selb und Bad Aibling haben mehr kassiert. „Es ist so ärgerlich“, sagt Coach Knallinger, „wie viele Spiele wir auf Grund unserer eigenen Fehler verloren haben und nicht, weil der Gegner deutlich stärker war. Wenn wir das abstellen – und daran haben wir im Training diese Woche intensiv gearbeitet – dann können wir die Moosburger ganz bestimmt schlagen.“ Wobei Knallinger schon eingesteht, dass das erste Saison-Spiel glücklich lief für die Bears. „Beide Teams waren sehr nervös, machten zahlreiche Fehler und bei Moosburg fehlte Daniel Möhle – der ist dieses Mal wohl dabei.“

Auch bei den Black Bears sind alle Spieler fit, so dass Knallinger vielleicht sogar mit seiner Wunschformation und vier Reihen auflaufen kann. „Fehler abstellen und ein konsequentes und konzentriertes Überzahlspiel – dann packen wir die. Ganz sicher brauchen wir aber auch stimmgewaltige Freisinger Fans, dass es auch wirklich ein Heimspiel für uns wird“, fordert Knallinger auf.

Wichtig wäre ein Sieg für die Bears auch im Hinblick auf den angepeilten fünften Tabellenplatz oder besser, der zur Teilnahme an der Verzahnungsrunde für die Bayernliga berechtigt. Noch ist Freising mit zwölf Spielen und 19 Punkten Dritter, doch Pfaffenhofen, Moosburg, Waldkirchen, Dingolfing und Vilshofen haben zum Teil deutlich weniger Spiele absolviert und könnten die Bears überholen. Es geht also nicht nur um die Eishockey-Vormachtstellung im Landkreis.

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