Krimi ohne Happy EndBlack Hawks Passau

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Mit einem Blitzstart legten die Passauer nach über 400 Buskilometern los. Daniel Huber traf gleich in der ersten Minute zur Führung für die Gäste. Die hatte aber nicht lange Bestand. Die starke erste Reihe der Wölfe schlug in der vierten Minute zurück in dem Alexander Andrusovich einen Konter zum Ausgleich nutzte. In doppelter Überzahl holte Alexander Engel dann die Führung für die Gastgeber. Die Black Hawks ließen sich aber nicht einschüchtern, und kaum waren sie wieder mit fünf Mann auf dem Eis überwand Ruben Kapzan mit einem Schlagschuss Goalie Kevin Kessler zum 2:2. Die erste Passauer Überzahl brachte dann überraschend die erneute Führung für die Gäste. Wieder war es der erste Block um Nemirovsky und Nikitin, der einen Konter mustergültig abschloss. Der im Moment äußerst spielfreudige Daniel Huber, der bereits am Freitag als vierfacher Torschütze glänzte brachte die Hawks aber noch vor der ersten Pause zurück. Den Beginn des zweiten Drittels verschliefen die Mannen von Coach Sebastiano LoCastro aber. Nach nur 16 Sekunden lagen sie nach einem weiteren Treffer von Roman Nikitin wieder zurück. Der Druck der Wölfe war nun enorm hoch und durch Tore von Alexander Engel und Alexander Andrusovich bauten sie die Führung innerhalb von fünf Minuten auf 6:3 aus. Da nahm Passaus Trainer LoCastro folgerichtig seine Auszeit und schwor die Mannschaft erneut ein. Das zeigte Wirkung, denn nun verteidigten die Black Hawks wieder besser und durch Strafen schwächten sich die Wölfe selbst. Mit einem Treffer im Powerplay brachte Kontingentstürmer Rok Jakopic seine Farben zurück ins Spiel. Die zweite Hälfte des Drittels entwickelte sich zum offenen Schlagabtausch, der nicht nur die mitgereisten Black Hawks Fans begeisterte. Auch im Schlussabschnitt setzten die Passauer nach und waren nun die bessere Mannschaft. Waldemar Detterer schaffte erneut in Überzahl den Anschlusstreffer und Jürgen Lederer holte in der 51. Minute den Ausgleich. Die grandiose Aufholjagd der Hawks wurde aber nicht belohnt. Andreas Hampel schoss die Wölfe in der 54. Minute erneut in Führung und auch in den Schlussminuten, als Coach LoCastro Goalie Christian Hamberger für einen zusätzlichen Stürmer vom Eis holte, wollte der erneute Ausgleich nicht mehr gelingen. In dem heiß umkämpften Spiel hätten sich die Passauer um Kapitän Andreas Popp einen Punkt durchaus verdient gehabt, scheiterten in der Schlussphase aber mehrmals am Goalie.

Trotz der Niederlage bleiben die Black Hawks weiter der ärgste Verfolger der Schweinfurt Mighty Dogs. Nur einen Punkt rangieren die Passauer hinter dem Tabellenführer weiterhin auf Platz 2. Das kommende Wochenende ist für die Passauer spielfrei, so dass sie jetzt wieder ihre Kräfte sammeln können und zwei Wochen Zeit haben um weiter am Spielsystem zu arbeiten.

Tore: 0:1 (1:12) Huber (Jakopic), 1:1 (3:52) Andrusovich, 2:1 (6:01) Engel (Nikitin/5-3), 2:2 (8:15) Kapzan (Lederer, Huber), 3:2 (11:23) Nikitin (Nemirovsky/4-5), 3:3 (16:14) Huber (Hirtreiter, Lederer), 4:3 (20:16) Nikitin (Nemirovsky), 5:3 (25:33) Engel, 6:3 (26:38) Andrusovich (Nemirovsky), 6:4 (31:30) Jakopic (Popp/5-4), 6:5 (43:00) Detterer (Pilz/5-4), 6:6 (50:36) Jürgen Lederer (Huber), 7:6 (53:04) Hampel. Strafen: Bad Kissingen 16, Passau 8.

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