Klares 11:1 bringt Mammuts ein Sechs-Punkte-Wochenende Die Richtung stimmt

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Die Niederbayern waren sicher nicht der Gradmesser für die „Mission Klassenerhalt“ der EA Schongau. Dennoch, gerade  Gegner, die völlig frei aufspielen können, sind oft der Stolperstein.  ESC-Vorstand Altmann machte es in der abschließenden Pressekonferenz klar. Der ESC Vilshofen hat sein Saisonziel „Klassenerhalt“  in der Landesliga bereits erreicht, in Richtung Bayernliga fehlt dem ESC die Voraussetzungen. Dennoch wollen sie in der Runde nicht so abgeschlachtet werden, wie heute bei der EAS und kündigten entsprechende Gespräche mit dem Team an.  „Wir haben heute aber auch den Unterscheid zur Bayernliga gesehen, Schongau war immer den Schritt schneller.“

Die Zuhörer der Pressekonferenz zollten mit einem Sonderapplaus dem ESC Respekt für die Fairness – trotz kleinen Kaders hat der ESC die Anzahl seiner Kontingentspieler konform zu den Durchführungsbestimmungen für die Verzahnungsrunde reduziert – und auch den unermüdlichen Fans der Wölfe, die trotz der hohen Niederlage und der weiten Anfahrt ihr Team bis zum Schluss anfeuerten.

Bis zur sechsten Minute konnten die Gäste trotz Belagerung ihren Kasten sauber halten, dann traf Jakub Muzik zum 1:0. Erneut Muzik vollendete das erste Überzahlspiel der Mammuts zum 2:0 (9.) und in der 18. Minute sorgte Sebastian Sutter mit dem 3:0 schon für Klarheit auf dem Eis. In den 27. Minute fälschte Neuzugang Markus Andrä den Schuss von Verteidiger Tobias Turner zum 4:0 ab und nach dem fünften Tor der EAS durch Milan Kopecky keine Minute später beendete Vilshofens Goalie Vinzenz Hähnel seinen Arbeitstag und überließ seinem Vertreter Matthias Huber den undankbaren Job.

Der konnte  den zweiten Abschnitt noch ohne Gegentor überstehen, doch gleich zu Beginn des Schlussabschnitts nutze die EAS auch die zweite Überzahl zu einem Treffer – Verteidiger Mauro Seider  traf zum 6:0 (42.). Keine 50 Sekunden später tropfte dem Vilshofener Goalie dann ein mächtiger Schuss von Fabian Magg über die Fanghand ins Tor – 7:0. Der Treffer fiel in Überzahl, womit die EAS alle ihre drei Powerplays in der von beiden Seiten sehr fair geführten Partie zu Torerfolgen nutzen konnte. Zudem waren inzwischen alle der  vier Blöcke der EA Schongau  im Abschluß erfolgreich. So ein Vorsprung macht auch leichtsinnig – einen riskanten Pass fing Benjamin Franz vom ESC ab und markierte frei vor dem Schongauer Tor den Ehrentreffer, womit Goalie Lukas Müller, der sich kurz vor Spielende bei einem 2:0-Konter der Gäste nochmals auszeichnen konnte,  der Shutout verdorben war. Sebastian Sutter erhöhte in der 48. Minute noch auf 8:1, Verteidiger Tobias Dressel traf von der blauen Linie zum 9:1 (50.) und Milan Kopecky hämmerte die Scheibe bei einem 5:5-Powerplay unhaltbar zum zehnten Treffer der Mammuts in die Maschen (56.). Mit seinem dritten Treffer durfte Jungspund Sebastian Sutter den 11:1-Schlusspunkt im Schongauer Angriffswirbel setzen.  

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