Klare Angelegenheit für die MammutsEA Schongau

Klare Angelegenheit für die MammutsKlare Angelegenheit für die Mammuts
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Zwar war die personelle Situation der EAS zum Freitag nur um die Position von Matthias Brahmer verbessert, dennoch war das Spiel der Mammuts deutlich zielorientierter. Gerade die zweite Formation war deutlich torgefährlicher, als noch im völlig durcheinandergewürfelten Freitagsspiel. Auch die dritte Reihe mit den Junioren Tobias Findl und Alexander Nierer mit Verteidiger Christoph Barnsteiner auf der rechen Außenposition machte einen guten Job.    Natürlich – auch der Gegner konnte nur mit zwölf Feldspielern dagegenhalten.

Den Grundstein zum Erfolg legte die EA Schongau mit einem Doppelschlag in der 5. Minute. Zunächst hatte Marius Klein einen Konter zum 1:0 abgeschlossen und nur 17 Sekunden später der nächste schnelle Angriff. Über Marius Klein und Nico Bentenrieder kam die Scheibe zu Alexander Schönberger, dessen Schuß unter die Latte  bedeutete das 2:0. Und nur wenig später hatte sich Matthias Brahmer zum 3:0 durchgesetzt (7.). Natürlich ging es in diesen Erfolgstempo nicht so weiter – auch die Gäste fingen sich wieder – und man war vom Freitag vorgewarnt, denn auch da sah der Spielbeginn recht erfolgversprechend aus.

Aber im Mittelabschnitt legte die EAS sofort nach. Erstes Überzahlspiel der Mammuts – Milan Kopecky traf auf Zuspiel von Matthias Brahmer zum 4:0 (21.). Und auch die nächste Strafe gegen die Gäste nutzte die EAS. Marius Klein traf nach Vorarbeit von Alexander Schönberger und Maximilian Raß zum 5:0 (26.). Genug für den Torhüter der Tölzer Hans-Georg Huber – er überließ den Kasten Nachwuchsmann Benedikt Hempel. Aber auch der zweite Torhüter musste bald hinter sich greifen. Milan Kopecky hatte sich durchgetankt und aus eigentlich schlechten Winkel das 6:0 für die Mammuts erzielt. Wenig später war allerdings Zwangspause für Schongaus Torjäger. Beim Bully in Überzahl bekam er einen Schläger ins Gesicht und musste blutend vom Eis.  Zum Glück ohne Verletzung – es war nur starkes Nasenbluten – im Schlussdrittel konnte er mit neuem Trikot wieder auflaufen.

Der Angriffswirbel der Mammuts war dadurch jedoch hemmt – und es wurde hektischer auf dem Eis – je acht der insgesamt nur zwölf Strafminuten für jedes Team wurden in diesem kurzen Zeitraum vergeben.

Im Schlussdrittel konnte Milan Kopecky wieder auflaufen – und auch die aufgekommene Härte blieb wieder aus. Milan Kopecky revanchierte sich auf seine Weise. In der 44. Minute stellte er auf 7:0 – und nachdem der mögliche Shutout von Goalie Bastian Hohenester in der 46. Minute verdorben war – traf der Center in der 50. Minute noch zum 8:1. Anstatt das Ergebnis nun auf das von den Fans geforderte „zweistellig“ zu schrauben, genehmigte sich die EAS noch zwei „Eier“ zum 8:2, bzw. 8:3 innerhalb einer Minute (52., 53.). Hier zeigte sich, dass noch lange nicht alles Gold ist, auch wenn das Spiel gegen den Tabellensechsten doch wieder ein weiterer Schritt in die richtige Richtung war. Lob gab es auch vom Trainer der Gäste Markus Franzreb, der sich noch gerne an die Zeit bei der EAS erinnert: „ Es ist erst das zweite mal in der Saison, dass wir eigentlich von Beginn an chancenlos waren“, um sich auch vor sein Team zustellen, „das sind nur junge Spieler, die auch unbedingt für Tölz spielen wollen und dafür Geld und viel Zeit mitbringen“.

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