Keine Verschnaufpause zum Jahreswechsel für den ESV BuchloeHeimspiele gegen Schweinfurt und Kempten

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Am Dienstag empfangen die Gennachstädter in der heimischen Sparkassenarena zunächst die Mighty Dogs Schweinfurt (20 Uhr), ehe zwei Tage später dann am Donnerstag ebenfalls ab 20 Uhr der ESC Kempten zum Allgäu-Derby anreist. Und auch das neue Jahr beginnt anschließend gleich mit einem richtig dicken Brocken, wenn es für die Freibeuter am Sonntag zum Tabellenführer EHC Klostersee nach Grafing geht (17.30 Uhr).

Es sind derzeit kräftezehrende und anstrengende Wochen. Nicht nur, dass Corona den Mannschaften im Spielbetrieb auf und neben dem Eis das Leben schwer macht, nein auch der eng getaktete Spielplan verlangt aktuell vielen Mannschaften enormes ab. So haben die siebtplatzierten Buchloer nun vom 28. Dezember bis zum 9. Januar binnen 13 Tagen ganze sechs Partien zu absolvieren. Den Start macht dabei noch im alten Jahr das Heimspieldoppel gegen die Mighty Dogs Schweinfurt und die Sharks des ESC Kempten. Gegen Schweinfurt haben die Buchloer ja erst vor knapp zweieinhalb Wochen das Hinspiel bestritten und dabei beim 2:5 die bisher einzige Auswärtsniederlage kassiert. Da die Mightydogs im Moment mit 12 Punkten Abstand auf den ESV auf Rang 11 stehen, käme eine Revanche in Form eines Heimsieges gerade gelegen, um so den Abstand weiter auszubauen. Denn im Kampf um Platz 8 wird bis zum Hauptrundenende noch jeder Punkt benötigt, wenn die Piraten weiter über dem Strich bleiben wollen.

Dementsprechend will man auch im letzten Duell des Jahres, das ausgerechnet das Allgäu-Derby gegen den ESC Kempten ist, nach Möglichkeit Zählbares einfahren. Einfach wird das trotz des knappen 6:5 Hinspielsieges am 2. Spieltag nicht, denn die Sharks haben sich in den letzten Wochen nach mauem Start förmlich in einen Rausch gespielt und zehn Siege in Serie geholt, ehe es am 2. Weihnachtsfeiertag gegen den Tabellenführer Klostersee nach langer Zeit wieder eine Niederlage setzte. Besonders Nicolas Oppenberger (18 Tore/23 Assists) zeigte sich zuletzt in Bestform und ist ein Garant dafür, dass die Sharks mit aktuell 39 Punkten auf einem starken fünften Platz stehen und sich mehr als nur berechtigte Hoffnungen auf die Aufstiegsrunde machen dürfen – sofern diese auf Grund der Pandemie stattfinden kann.

Ausgerechnet der Tabellenführer Grafing ist dann die erste Mannschaft, auf die die Buchloer am Sonntag im ersten Spiel des neuen Jahres treffen. Auch wenn die Piraten im Hinspiel eine richtig gute Partie zeigten und nur denkbar knapp mit 4:6 unterlagen, wird das Match beim EHC Klostersee eine richtig schwere Angelegenheit. Schließlich sind die Grafinger ligaweit das bisher stärkste Heimteam, das in 11 Partien nur ganze zweimal in der Verlängerung (gegen Waldkraiburg und Peißenberg) verlor und somit gerade einmal vier Punkte herschenken musste. Großen Anteil an der bisher so erfolgreichen Saison der Grafinger hat in einem stark besetzten und homogenen Kader der Lynnden Pastachak, der an Weihnachten zur Freude der Grafinger Fans seinen Vertag vorzeitig verlängert hat. Der Kanadier war wochenlang mit inzwischen 24 Toren und 20 Assists der Topscorer der Bayernliga, ehe er am letzten Spieltag nun von Waldkraiburgs Christian Neuert an der Spitze abgelöst wurde – dicht gefolgt übrigens von Michal Petrak und Alexander Krafczyk, die mit 44 bzw. 43 Punkten auf den Plätzen drei und vier folgen.


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