Keine Tore und keine Beute für die PiratenESV Buchloe verliert gegen Meister Lindau mit 0:5

Keine Tore und keine Beute für die PiratenKeine Tore und keine Beute für die Piraten
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Der ESV Buchloe unterlag am Sonntagabend dem EV Lindau vor 350 Zuschauern in der Sparkassenarena klar und verdient mit 0:5 (0:1, 0:3, 0:1).

Nachdem das Freitags-partie in Pegnitz ausgefallen war, konnten die Piraten damit auch am ersten Rückrundenspieltag keine Beute machen. Der Rückstand auf den begehrten zehnten Tabellenplatz der Tabelle ist damit bereits auf vier Punkte angewachsen. Es war insgesamt ein abgeklärter Auftritt des spielerisch starken amtierenden Bayernligameisters, der in Buchloe relativ ungefährdet seinen vierten Sieg in Folge feierte. EVL-Coach Sebastian Buchwieser sprach danach sogar vor der besten Saisonleistung seiner Truppe. Allerdings hatten die heimischen Freibeuter auch nicht ihren allerbesten Tag erwischt und konnten auch zahlreiche Überzahlsituationen nicht in Tore ummünzen. „Ich bin heute schon etwas frustriert über die Leistung meiner Mannschaft, vor allem darüber, dass wir viel zu wenig gearbeitet und auch die Vorgaben nicht umgesetzt haben“, war dann auch ESV-Trainer Norbert Zabel nach der Schlusssirene einigermaßen verärgert über die Darbietung seiner Schützlinge. Die Gäste vom Bodensee begannen recht schwungvoll und kamen auch schnell zu ersten Torgelegenheiten, während bei den Hausherren im Angriff nicht allzu viel zusammenlief. Bis zur achten Spielminute mussten die ESV Fans auf den ersten ernst zu nehmenden Schuss, abgefeuert von Kapitän Daniel Huhn, in Richtung EVL-Tor warten. Folgerichtig gingen die Gäste dann auch durch einen präzisen Schuss in den Winkel durch Lubos Sekula in Führung (9.). Wenig später hätten die Islanders die Führung weiter ausbauen können, doch Johann Katjuschenko traf nur die Torlatte und ESV Torhüter Stefan Horneber rettete mit eine fantastischen Parade gegen Michal Mlynek aus kurzer Distanz (12.). Die große Chance zum Ausgleich bot sich dann, als gleich zwei Lindauer Spieler auf die Strafbank geschickt wurden. Doch trotz einiger guter Chancen, war immer wieder bei EVL-Schlussmann Beppi Mayer Endstation.

Die beste Phase hatten die Piraten dann im Mitteldrittel, doch immer wieder scheiterten die an diesem Abend glücklosen ESV Stürmer aussichtsreicher Position, oder die Scheibe ging knapp am Lindauer Gehäuse vorbei. Besser machte es wieder der EVL, als Philip Haug zum 0:2 einschoss (33.). Zusätzliches Pech hatten die Gastgeber dann, als sich Stefan Horneber nach einem Foul verletzte und durch Daniel Blankenburg zeitweise ersetzt werden musste (25.). Mit einem Doppelschlag und seinen beiden Toren zum 0:4 sorgte dann Marko Babic schon früh für die Vorentscheidung (32. und 34.) und klare Verhältnisse zugunsten des Meisters. Auch im Schlussabschnitt war erkennbar, dass die ESV Piraten – inzwischen wieder mit Horneber zwischen den Pfosten - zumindest den Ehrentreffen erzielen wollen, doch alle Bemühungen waren nicht mehr von Erfolg gekrönt. Die Gäste ließen ansonsten überhaupt nichts mehr anbrennen und spielten den klaren Vorsprung routiniert nach Hause. Für den Schlusspunkt der am Ende doch recht einseitigen Partie  war schließlich noch Michal Mlynek verantwortlich, der nach einem Zuspiel des auffälligen Lubos Sekera zum 0:5 Endstand traf (54.).