Kein gutes Wochenende für die Eisbären 2:3 gegen Inzell – 0:7 gegen Trostberg

Kein gutes Wochenende für die Eisbären Kein gutes Wochenende für die Eisbären
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Am vergangenen Wochenende mussten die Eisbären Oberstdorf innerhalb von weniger als 24 Stunden zwei Spiele bestreiten. Am Samstagabend musste man sich dem DEC Inzell nur knapp in den letzten Spielminuten mit 2:3 geschlagen geben. Am Sonntagabend in Trostberg wurde es dann gleich doppelt bitter für die Oberallgäuer, nicht nur dass man sich dort mit 0:7 geschlagen geben musste, auch trugen mehrere Spieler Blessuren davon.

Am Samstagabend trat der Kern von elf plus zwei Spielern an, viele der Eisbären-Akteure kamen nicht mit. Die Oberallgäuer legten einen guten Start hin und konnten in der vierten Spielminute eine Überzahlsituation eiskalt verwerten. Christian Sauer erzielte das starke 0:1. In der zwölften Spielminute gelang den Gastgebern der 1:1-Ausgleich, was zugleich der Pausenstand war. Im zweiten Spielabschnitt schenkten sich beide Teams nichts, der Spielfluss der Eisbären wurde mehrfach durch Strafen unterbrochen, so kam es zum 2:1-Treffer  in Unterzahl und ging auch in die letzte Pause.

Im letzten Spielabschnitt mobilisierten die Eisbären nochmal alle Kräfte und konnten in der 45. Spielminute durch Florian Umbreit den 2:2-Ausgleich verbuchen. Die Eisbären setzten nun die Gastgeber immer mehr unter Druck und bissen sich im Drittel von Inzell fest, doch die Scheibe fand nicht den Weg ins Tor. Sechs Minuten vor Spielende überwunden die Gastgeber  Maximilian Hornik im Eisbärentor zum 3:2-Endstand. Die Eisbären gingen in den Schlussminuten auf volles Risiko und nahmen den Goalie zu Gunsten eines weiteren Stürmers vom Eis, doch blieb es beim 3:2.  

Am Sonntagabend in Trostberg kamen mit Kevin Adebahr und Markus Bauer zwei Spieler nachgereist. Die Eisbären kämpften, wurden aber durch eine sehr merkwürdige und teils nicht gerade unparteiische Schiedsrichterleistung immer wieder eingebremst. So wurden Fouls der Gastgeber, teils mit Verletzungsfolge, ein Eisbärenspieler musste sogar ins Krankenhaus zum Nähen, nicht oder nur mit Zwei-Minuten-Strafen geahndet. Es gab keinerlei Chance zu gewinnen und man fuhr mit einer 0:7-Niederlage heim.

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