Kein gutes WochenendeEA Schongau

Kein gutes WochenendeKein gutes Wochenende
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Denn die Leistung, die das Team bot, war sicherlich keine Ermunterung an den Coach, mit dieser Mannschaft weiter zu arbeiten. Denn im derzeitigen Zustand ist das Team der Mammuts ohne das kleinste Selbstvertrauen und nur noch ein vager Schatten ihrer Vorjahrsform, obwohl sich in der Zusammenstellung wenig geändert hat.

„Wir machen kein Tor“ ist da eben nur ein Teil des Übels – auch Defensiv ist man löchriger als ein griechisches Fischernetz. Selbst die 1b-Mannschaft des SC Riessersee – sicherlich nicht das Maß der Dinge in der Landesliga  - konnte das gnadenlos ausnutzen: Viermal war die EAS in Unterzahl – dreimal konnten das die Gastgeber zu Tore verwerten. Umgekehrt konnten die Mammuts keines ihrer ebenfalls vier Überzahlspiele zählbar nutzen.

Sicher war nicht jeder Spieler schlecht und der ein oder andere bemüht sich auch sichtlich, doch als Team ist das noch viel zu wenig. Bei einigen offenbart sich das spärlich Sommertraining gnadenlos  - der entscheidende Schritt zu langsam rächt sich sowohl offensiv (kein Tor) wie defensiv (Gegentor).

Viel Arbeit für den kommenden Trainer, dessen Suche sich bei der gebotenen Leistung des Teams für die Verantwortlichen der Mammuts keinesfalls erleichtert – denn bevor taktisch gearbeitet werden kann, heißt es noch viel Kondition. Laufbereitschaft und Kampfgeist in der Mannschaft  aufzubauen.

Das Spiel ist schnell erzählt. Im ersten Drittel noch OK, wurden im 2. Abschnitt zu viele Chancen liegen gelassen, während man Defensiv offen wie das berühmte Scheunentor war. Und im Schlussdrittel – kampflos und sich dem Schicksal ergeben ….

Oliver Glöckner hatte die Mammuts in der 15. Minute in Front gebracht – die Gastgeber nutzten ihre erste Überzahl zum Ausgleich (19.). Aber noch war „alles im grünen Bereich“ -  keine Minute später hatte Oliver Glöckner zum zweiten Mal getroffen und die EAS ging mit einer 1:2 Führung in die erste Pause.

Aber während die Schongauer ihr Überzahlspiel nicht nutzen konnten, blieb die zweite Strafe gegen die Mammuts nicht ohne Folgen. In der 30. Minute stand es 2:2. Und nur anderthalb Minuten später lagen die Gastgeber in Front – 3:2 (31.). Sofort wurde auch die nächste Unterzahl der EAS bestraft – 4:2 (34.). Und aus diesem negativen Fahrwasser kam das Team der EAS nicht mehr heraus.

In der 45. Minute musste EAS-Goalie Bastian Hohenester das 5. Mal hinter sich greifen  - und spätestens nach dem 6:2 in der 56. Minute war der deprimierende  Abend vollends gelaufen – dem keinesfalls überragenden Team des SCR reichte diese durchschnittliche Leistung, um die Mammuts locker auf Distanz zu halten. 

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