Kein Durchatmen zum JahresabschlussBuchloe vor wegweisenden Duellen

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Keine Verschnaufpause gibt es derzeit für die Buchloer Piraten in der Bayernliga – ganz im Gegenteil. Denn bis zum Vorrundenfinale am 10. Januar gegen Pegnitz müssen die Buchloer innerhalb von zwei Wochen noch ganze fünf Partien absolvieren. Und bereits zum Jahresendspurt haben die Gennachstädter zwischen den Weihnachtsfeiertagen und Sylvester zwei ganz entscheidende Partien vor der Brust. Am Sonntag empfangen die Schützlinge von Trainer Norbert Zabel in heimischer Halle ab 17 Uhr nämlich zunächst den Tabellennachbarn Germering. Im letzten Spiel des Jahres reisen die Buchloer dann am Mittwoch, den 30. Dezember, zum punktgleichen EC Pfaffenhofen (20 Uhr), der somit ebenfalls noch zu den unmittelbaren Konkurrenten um den zehnten Platz gehört.

„Alle Spiele die jetzt noch kommen sind im Grunde Endspiele für uns“, brachte es ESV-Trainer Norbert Zabel nach dem Derbyerfolg gegen Landsberg bereits auf den Punkt. Denn in den verbleibenden fünf Partien treffen die Buchloer fast nur noch auf direkte Mitstreiter im Rennen um den heißbegehrten zehnten Tabellenrang. Und eben dieser Kampf um den Platz über dem Strich ist in dieser Spielzeit so umkämpft wie schon lange nicht mehr. So trennen die zehntplatzierten Germeringer und die auf Rang 13 stehenden Pegnitzer gerade einmal zwei Pünktchen. Genau dazwischen stehen Buchloer und die punktgleichen Pfaffenhofener. Es ist also alles angereichtet für ein spannendes und hochdramatisches Vorrundenfinale in der Bayernliga.

Den Auftakt macht dabei das Heimspiel gegen die Wanderers Germering. Der Tabellennachbar hat nach einem furiosen Saisonstart in den letzten Wochen ein bisschen Federn lassen müssen. Aber dennoch befinden sich die Münchner Vorstädter immer noch in aussichtsreicher Position, um in der Endabrechnung über dem Strich zu stehen. Für beide ist dieses Match also ein echtes „Sechs-Punkte-Spiel“, in dem eigentlich keine der beiden Mannschaften verlieren darf. Und so müssen die Buchloer voll motiviert und konzentriert zu Werke gehen um ähnlich wie beim 5:3-Hinspielerfolg die drei Punkte in der Gennachstadt behalten zu können. Dabei sollten die Freibeuter vor allem auf den erst 24 Jahre alten US-Boy J.C. Cangelosi aufpassen, der momentan mit 18 Toren und 12 Assists der gefährlichste Mann in Reihen der Wanderers ist. Im folgt der quirlige Angreifer Benedikt May, der mit 15 Vorlagen bester Vorbereiter der Germeringer ist.

Am Mittwoch geht es dann zum letzten Spiel des Jahres nach Pfaffenhofen. Eine richtig anspruchsvolle Aufgabe für die Mannen um Kapitän Daniel Huhn, denn die Icehogs haben derzeit einen echten Lauf. Vor dem Hinspiel in Buchloe Anfang November, das die Piraten übrigens mit 5:1 gewannen, entließen die Oberbayern ihren Trainer Topias Dollhofer, da man zu diesem Zeitpunkt lediglich acht Punkte aus zehn Partien vorzuweisen hatte. Doch seitdem der ehemalige Spieler Marco Löwenberger das Amt an der Bande übernommen hat, scheint es beim ECP wieder besser zu laufen. Aus den vergangenen sechs Begegnungen holten die Icehogs nämlich fünf Siege, darunter auch so überraschende Erfolge wie das 2:1 über den Tabellenführer Dorfen oder das deutliche 7:3 über Memmingen. Der Trainerwechsel scheint also gefruchtet zu haben und so sind die Paffenhofener nun wieder mitten drin im Kampf um den letzten Zwischenrundenplatz.

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