Kampf um die TabellenspitzeEA Schongau

Kampf um die TabellenspitzeKampf um die Tabellenspitze
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Die Enge an der Tabellenspitze macht es möglich – mit drei Spielen mehr auf dem Konto haben sich die Wölfe aus Bad Wörishofen wieder ganz nach vorne in der Tabelle geschoben. Mit zuletzt drei Siegen in Folge – einem 10:3 über den SC Riessersee 1b, ein klares 5:0 in Reichersbeuern und einem 7:4-Sieg im Derby gegen den EV Pfronten – haben die Wölfe nun 40 Punkte auf dem Konto und Platz eins in Beschlag.

Mit drei Spielen weniger und 37 Punkten folgen die EA Schongau punktgleich mit dem ESC Geretsried und gefolgt vom SC Forst (36 Punkte) auf den Plätzen – Spannung pur in der Landesliga Bayern-Süwest. Und so darf die EA Schongau am Freitag zum Spitzenspiel den Tabellenführer aus Bad Wörishofen empfangen. Die Wölfe haben ein gut gemischtes Team aus jungen, ehrgeizigen Spielern, gestützt von ein paar Routiniers. So ist es nicht verwunderlich, dass der Vorjahrsdritte wieder vorne in der Tabelle steht.

Das Team des Trainergespanns Andreas Schweinberger / Robert Linke hat zwölf Siege, zwei erfolgreiche Penaltyentscheide und sechs Niederlagen in den 20 absolvierten Partien erzielt, wobei sie eine Phase mit zahlreichen Ausfällen einige mögliche Punkte gekostet haben. Aber wie die zuletzt gezeigten Erfolge zeigen, die Wölfe sind wieder da.

Gefährlich macht den EVW besonders das schnelle Umschalten von Defensive auf Konter, sowie ein starkes Überzahlspiel. Das musste die EAS im zweiten Saisonspiel in Wörishofen verspüren, als man die eigenen Chancen nicht nutzte und durch schnelle Gegenstöße ins Hintertreffen geriet. Leistungsträger der Wölfe sind unter anderem Goalie Andreas Nick. Mit Christian Franz wurde ein Verteidiger geholt der schon einige Jahre Erfahrung in der Bundesliga nachweisen kann und zuletzt in Sonthofen aktiv war. Die gefährlichsten Angreifer sind die Ex-Kaufbeurer Patrick Münch und Christoph Heckelsberger, sowie Routinier und Kapitän Bernd Schweinberger.

Nach dem berufsbedingten Abgang von Matthias Brahmer mussten die Reihen zuletzt etwas umgestellt werden. Doch nun sollten die neuen Formationen gefunden sein, mit denen die restliche Saison bestritten wird. Und in der Enge der Tabellenspitze sind die Karten für das Team der Mammuts nicht so schlecht, dass es in die Saisonverlängerung „Aufstiegsspiele“ gehen könnte. Dazu muss in der Vorrunde allerdings mindestens Platz zwei erreicht werden.


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