Kämpferische Indians unterliegen in HöchstadtMittwoch soll neunter Heimsieg in Folge gelingen

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Trotz guter Leistung musste der ECDC Memmingen am Sonntagabend ohne Punkte die Rückreise vom Auswärtsspiel bei den Höchstadt Alligators antreten. Die Indians hielten die Partie lange offen, verloren am Ende aber mit 1:4. Den Treffer für den ECDC erzielte Ville Eskelinen. Bei den Rot-Weißen richtet sich der Blick nun auf das letzte Heimspiel des Jahres: Bereits am Mittwoch, 30. Dezember, einen Tag vor Silvester, empfangen die Indianer Aufsteiger ESC Geretsried am Hühnerberg. Vor erneut gut gefüllten Rängen soll der neunte Heimsieg und mit den Fans zusammen ein gelungener Jahresabschluss gefeiert werden.

Dass die Trauben beim Tabellenvierten am Aischgrund hoch hängen würden, war bereits vor der Partie klar. Dennoch gingen die Gefro-Indians am Sonntagabend mit Schwung in die Begegnung in Höchstadt und lieferten den Hausherren von Beginn an ein Spiel auf Augenhöhe. Lenk hatte die erste Chance für die Gastgeber, auf der Gegenseite scheiterten Antti Miettinen und Ville Eskelinen aus aussichtsreicher Position. Es ging hin und her, nach 16 Minuten traf Höchstadts tschechischer Kontingentspieler Urban nur den Pfosten – wenige Sekunden vor dem Drittelende tat es ihm Memmingens Mike Dolezal gleich und setzte den Puck an die Latte. „Hier muss es uns auch mal gelingen, kaltschnäuzig zu sein und in Führung zu gehen“, ärgerte sich ECDC-Obmann Sven Müller hinterher.

Die Kaltschnäuzigkeit in Person besorgte kurz nach Wiederanpfiff die Führung für den HEC: Bayernliga-Topscorer Daniel Jun war zur Stelle und erzielte das 1:0 nach 21. Minuten. In der Folge häuften sich die Strafzeiten gegen die Gäste, die teilweise mit zwei Mann weniger auf dem Eis brenzlige Situationen zu überstehen hatten. Doch dank eines starken Martin Niemz im Indians-Tor blieb es bei der knappen Führung für die Gastgeber. Und auch die Memminger kamen wieder besser ins Spiel und erarbeiteten sich prima Torchancen. Kurz vor Drittelende belohnte sich Finne Ville Eskelinen dann für ein gutes Spiel und erzielte in Überzahl (40.) den nicht unverdienten 1:1-Ausgleich für die Indianer.

Alles war also offen am Aischgrund, doch warum die Memminger in der Ferne zurzeit nicht viel Zählbares holen, zeigte sich dann im letzten Drittel. In einem Spiel auf Messers Schneide entscheiden wenige Situationen über Sieg oder Niederlage – und während vorne beste Chancen liegen gelassen wurden, häuften sich hinten die Abspielfehler. Erneut in Überzahl besorgte der überragende Daniel Jun nach 46 Minuten die 2:1-Führung für die Alligators. Memmingen warf alles nach vorne und sah sich gefährlichen Kontern der Hausherren ausgesetzt. Einen Abspielfehler in der 51. Minute nutzte Pronath zum 3:1 und zur Vorentscheidung. Das 4:1 ins leere Indianer-Tor durch Grau in der letzten Minute spielte schon keine Rolle mehr, erneut gelang es den Indians im entscheidenden Moment nicht, sich auswärts für eine an sich ansprechende Leistung zu belohnen.

Zum Glück sieht dies zuhause am eigenen Hühnerberg ganz anders aus – hier ist der ECDC das heimstärkste Team der Liga und feierte zuletzt acht Siege am Stück vor den rot-weißen Fans. Nummer neun soll am Mittwoch, einen Tag vor Silvester gelingen. Dann empfangen die Indians um 20 Uhr Tabellen-Schlusslicht ESC Geretsried und wollen zusammen mit ihren Zuschauern die nächste Heim-Party in der Eissporthalle feiern. Aufgrund des günstigen Spieltermins dürften die Ränge am Hühnerberg erneut prächtig gefüllt sein. Karten gibt es an allen Vorverkaufsstellen (Memminger Zeitung, Dietzel’s Hockeyshop, Puck Sportsbar sowie die Agip-Tankstelle in Berkheim) und natürlich an den Abendkassen der Memminger Eissporthalle.

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