Jonas Lautenbacher und Leo Zink bleiben bei der EA Schongau Beide stammen aus dem eigenen Nachwuchs

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Beide Spieler entstammen dem Nachwuchs der Lechstädter und auch wenn sie die weitere Ausbildung in diversen höherklassigen Teams der Region bestritten, führte sie letztendlich ihr Weg wieder zurück zu den Wurzeln.

Jonas Lautenbacher, 1996 in Schongau geboren, durchlief bei der EAS die Teams bis zu den Schülern, ehe bei seinem Heimatverein die Entwicklungsmöglichkeiten ausgeschöpft waren. Er wechselte 2009 ins Bundesligateam nach Kaufbeuren. Über Bundesliga-Nachwuchsteams in Kaufbeuren und Füssen kam er sogar zu internationalen Ehren im U17- und U18-Nationalteam.

Schon als 18-Jähriger gab er zudem sein Debüt im DEL2-Team des ESV Kaufbeuren und brachte es in der zweiten Liga auf 59 Einsätze. Für mehr Eiszeiten wechselte der 1,81 Meter große Stürmer 2016 zum Oberligisten EC Peiting (94 Oberligaspiele, 11 Tore, 14 Vorlagen), um dort zwischenzeitlich auch als Verteidiger eingesetzt zu werden. Wegen seiner Ausbildung wollte er 2019 dann den zeitlichen Aufwand für den Eishockeysport einschränken und kehrte zur EA Schongau zurück. Jonas Lautenbacher sorgte in den Sturmreihen der EAS sofort für deutlich höhere Durchschlagskraft, konnte aber auch immer wieder mit seinen defensiven Qualitäten als Verteidiger gefallen. (2019/20: 9 Tore, 12 Vorlagen in 34 Partien; 2020/21 in 6 Spielen 1 Tor und 3 Vorlagen).

Ganz klar für den defensiven Part vorgesehen ist Leo Zink. Der 28-jährige Verteidiger machte vor gut zwei Jahrzehnten bei den EAS-Bambinis seine ersten Schritte auf dem Eis, um ebenfalls später in den Bundesliga-Nachwuchsteams von Kaufbeuren und Füssen hochklassige Ausbildung zu genießen. Über den EC Peiting (2012 bis 2014), Moskitos Essen (2014) und die Icefighters Leipzig (2016 bis 2018) war er in 236 Oberligaspielen aktiv, ehe er 2018 wieder in Heimat zurückkehrte – zunächst jedoch für zwei Spielzeiten zum TSV Peißenberg. Zur Saison 2020/21 konnte Martin Resch, der immer Kontakt zu allen Schongauer Spielern in fremden Gefilden Kontakt hält, verkünden, das Zink zurückkehrt.

Dass die Saison dann jedoch nur ein Fragment blieb und der Verteidiger davon verletzungsbedingt nur vier Partien bestreiten konnte, ändert nichts daran, dass man schon sehen konnte, welche Verstärkung der 1,85 Meter große Spieler für die Abwehr der Mammuts bedeutet und was er in einer hoffentlich „normalen“ Saison 2021/22 weiter beweisen kann.

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