Jainz und Schirrmacher wechselt von Memmingen nach UlmZwei Neuzugänge bei den Devils

Verteidiger Martin Jainz (links) und Stürmer Timo Schirrmacher sind neu bei den Devils. (Foto: Markus Will/VfE Ulm/Neu-Ulm)Verteidiger Martin Jainz (links) und Stürmer Timo Schirrmacher sind neu bei den Devils. (Foto: Markus Will/VfE Ulm/Neu-Ulm)
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Verteidiger Martin Jainz kehrt nach 13 Jahren beim ECDC Memmingen zu seinem Heimatverein zurück. Der Ex-Teamkapitän des Oberligisten will nach der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte im Eisstadion Neu-Ulm mit dem VfE Ulm/Neu-Ulm den ganz großen Wurf mit dem Sprung in die Bayernliga ins Visier nehmen. „Als Sportler will ich immer das Maximum erreichen. Wenn alle Spieler fit sind und zur Verfügung stehen, bin ich davon überzeugt, dass wir den Aufstieg auch schaffen können“, betont der 36-Jährige. Der Grund für den Eishockey-Abschied aus dem Allgäu ist die berufliche Beanspruchung. „Ich arbeite 40 Stunden und habe dann sieben bis acht Mal Training pro Woche. Das war nicht mehr zu stemmen“, sagt Jainz.

Es gab zwar auch Anfragen anderer Vereine, die für Ihn selbst aber keine Alternative zu den Devils waren. Er will nun dort sportlich etwas zurückgeben, wo er herkommt. Da die Rückennummer 88 bereits bei den Devils von Daniel Sommer belegt ist, wird Martin mit der Rückennummer 9 vor den Devils-Torhütern aufräumen. „Wir können uns glücklich schätzen, dass sich Martin und Timo uns angeschlossen haben. Martin ist ein Urgestein in der Region und seine Eishockey-Vita ist schon sehr beeindruckend. Er ist eine absolute Bereicherung für die Mannschaft, für den Verein und für die Fans“, so Trainer Linke.

Der 21-jährige Timo Schirrmacher ist ein 1,74 Meter großer Center und durchlief im Nachwuchs bereits einige namhafte Vereine – so spielte er für den Augsburger EV, die Starbulls Rosenheim und den ESV Kaufbeuren, bevor er sein Seniorendebüt bei den Sonthofen Bulls in der Oberliga bestritt. Danach wechselte der schnelle und kampfstarke Stürmer zu seinem Heimatverein ECDC Memmingen Indians. Bei den Devils wird Timo mit der Rückennummer 21 auflaufen. „Mit Timo bekommen wir einen jungen, aber sehr gut ausgebildeten Spieler, der in den letzten beiden Jahren wenig Spielpraxis erhalten hat. In Ulm hat er jetzt die Chance, sich mehr Einsätze zu erarbeiten und auch Verantwortung auf dem Eis zu tragen. Trotz des Wechsels in die Landesliga bin ich überzeugt davon, dass wir Timo dabei helfen können ein besserer Spieler zu werden“, so Trainer Robert Linke.

„Durch die beiden neuen Spieler bekommen wir zusätzlich Qualität zu unserem ohnehin guten Kader. Wir haben nun einen sehr tiefen Kader und können auf Formschwankungen, Verletzungen, etc. besser reagieren. Unser Ziel mit dem jetzigen Team ist es natürlich an der Aufstiegsrunde zur Bayernliga teilzunehmen und uns für das Finale um die Landesligameisterschaft zu qualifizieren. Vielleicht gelingt es uns auch den ein oder anderen Bayernligisten zu ärgern“, so Linke.

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