Islanders wollen im Derby die Top Fünf klar machenEV Lindau

Islanders wollen im Derby die Top Fünf klar machenIslanders wollen im Derby die Top Fünf klar machen
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Im Duell Vierter gegen Fünfter haben beide Mannschaften das große Ziel, das durch den Einzug in die Zwischenrunde die direkte Play-off-Qualifikation bedeuten würde, vor Augen. Die Islanders, die mit aktuell 42 Punkten sieben Zähler Vorsprung auf Buchloe und elf Punkte auf den sechsten Memmingen haben, sind diesem Ziel näher. Zwar haben die Islanders ein Spiel mehr als die Indians, die noch zwölf Punkte erobern können. Mit einem einzigen Zähler im Derby können die Allgäuer den EVL aber nicht mehr einholen, da die Lindauer den direkten Vergleich für sich entschieden haben. Dies gilt auch für den Siebten Landsberg, der bestenfalls noch mit den Islanders gleich ziehen könnte – aber auch hier ging der direkte Vergleich an den EVL.

„Die Tür steht offen, jetzt müssen wir noch durch sie hindurch gehen“, sagt Präsident Marc Hindelang. „Das wäre ein schöner Erfolg, den sich die Mannschaft durch ihr bisheriges Auftreten in dieser Saison redlich verdient hätte.“ Allerdings stehe vor diesem Schritt eine mehr als schwierige Aufgabe. Die Pirates müssen ihrerseits versuchen, den Vorsprung auf ihre Nachbarn zu verteidigen und ihr Vorsprung beträgt nur vier bzw. fünf Punkte auf Memmingen bzw. Landsberg.

Immerhin ist es den Pirates gelungen, den Abwärtstrend zu stoppen. Anfang Dezember trennten sich die Allgäuer etwas überraschend von Trainer Rob Torgler und nahmen Memmingens Ex- Coach Jogi Koch unter Vertrag. Dessen Start misslang zwar mit drei Niederlagen in Folge. Dies wurde aber mit drei wichtigen Erfolgen (zuletzt 3:2 n.P. gegen Dorfen) hintereinander korrigiert. Da die Islanders aktuell bei vier Siegen in Folge stehen, wird spannend zu sehen sein, wer der bessere Serientäter ist.

Auch im Kader gab es beim ESV personelle Veränderungen: Der kanadische Kontingentspieler Justin Bernhardt wurde durch den Tschechen Danko Deveri ersetzt, der mit drei Toren in vier Spielen gut einschlug und eine gute Ergänzung zu den besten Buchloer Scorern Daniel Huhn (27 Punkte) Marc (25) und Patrick Weigant (23) zu sein scheint. „Wir treffen auf einen offensivstarken Gegner“, sagt Team- Manager Sebastian Schwarzbart über das Team mit den drittmeisten Toren der Liga. Mehr haben nur Waldkraiburg – und dieIslanders erzielt. Hier spielt natürlich das 11:0 gegen Nürnberg eine Rolle, das niemand im Lindauer Lager überbewertet. „Sehr wichtig war im Hinblick auf Buchloe, dass wir unserem System und unserer Taktik treu geblieben sind und diese Linie nicht verlassen haben“, sagt EVL- Trainer Sebastian Buchwieser.

Denn im Derby wird ein anderer Wind wehen. Das haben die Lindauer schon im Hinspiel gemerkt, als sie beim 2:5 chancenlos waren. „Wir waren nach diesem Spiel extrem unzufrieden mit unserer Leistung. Das wollen wir korrigieren. Außerdem spielen wir gegen einen direkten Gegner. Das macht es noch reizvoller und wichtiger“, sagt Sebastian Schwarzbart. Und da wäre dann noch die Heimserie der Islanders, die nach wie vor zuhause in regulärer Spielzeit ungeschlagen sind. Wenn es dabei bleibt, dann können Sie den treuen Lindauer Fans bald endlich Play-off-Eishockey in der Eissportarena bieten.


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