Islanders landen Auswärtscoup in PfaffenhofenEV Lindau

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Von Anfang an zeigten die Islanders eine hochkonzentrierte Leistung und nutzten gleich eine ihrer ersten Chancen zum 0:1. Gekonnt lief die Scheibe über Zdenek Cech und Jiri Mikesz zu Michal Mlynek, der aus zentraler Position flach abzog. Der frühe Treffer in der zweiten Minute gab den Gästen Sicherheit gegen die nicht komplett angetretenen aber nicht ungefährlichen Ice Hogs. Deshalb war wichtig, dass die Lindauer fünf Minuten später nachlegten. Nach einem Scheibengewinn konterten sie aus dem eigenen Drittel, wobei Sascha Paul den Puck letztlich quer vor das Tor legte. Dort vollstreckte Andre Martini. Damit hatten die Gäste das Spiel unter Kontrolle. Kurz vor der Drittelpause erhöhte der EVL sogar auf 0:3. In Überzahl bediente Timo Krohnfoth von hinter dem Tor den heranstürmenden Martin Masak. Der Spielertrainer der Islanders vollendete mit einem platzierten Schlagschuss (18.). Allerdings mussten die Lindauer achtsam bleiben, da der ECP im Gegenzug ebenfalls im Powerplay durch einen abgefälschten Schuss von Tobias Feilmeier noch vor der Sirene verkürzte.

„Wir hatten zum Glück immer eine passende Antwort parat. Deshalb sind wir nicht ins Wanken gekommen“, sagte Team-Manager Sebastian Schwarzbart zum Auftritt seiner Mannschaft. In diesem Fall war es Zdenek Cech, der vier Minuten nach Wiederbeginn einen Schuss von Bernhard Leiprecht unhaltbar für Pfaffenhofens Keeper Andreas Banzer zum 1:4 abfälschte. In ähnlicher Manier beantwortete Cech auch das zweite Tor der Hausherren von DJ Turner (28.). Nach 33 Minuten war es ein Schuss von Lubos Sekula, dem er zu seinem zwölften Saisontreffer eine andere Richtung gab. „Danach haben wir das weiter sehr gut gespielt. Im Grunde haben alle drei Blöcke 60 Minuten konstant gut gespielt“, sagte Schwarzbart.

So konnten die Lindauer auch im Schlussabschnitt das Ergebnis weiter verbessern. Wieder startete der EVL schnell und kam durch Mlynek nach Cech Zuspiel schon nach zwei Minuten zum 2:6. Mit einem tollen Schuss aus der Drehung besorgte Turner zwar noch das 3:6, den Schlusspunkt setzte aber Martini, der ein exaktes Zuspiel von Krohnfoth neun Minuten vor Schluss zum Endstand verwertete. Ein wertvoller Auswärtserfolg des EV Lindau, der nun am Freitag in der Eissportarena den Tabellenzweiten EHC Waldkraiburg zum Topspiel des elften Spieltages empfängt.

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