Islanders haben Platz eins weiter im VisierLindau will Hauptrundentitel gewinnen

Islanders haben Platz eins weiter im VisierIslanders haben Platz eins weiter im Visier
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Zum Abschluss der Bayernliga-Vorrunde reisen die EV Lindau Islanders am Sonntag (18 Uhr) zum ESC Geretsried. Das Ziel der Islanders ist klar: Platz eins und damit die Hauptrundenmeisterschaft soll verteidigt werden.

Der Vorsprung auf den noch einzigen Verfolger ESC Dorfen beträgt zwei Punkte und fünf Tore. Da der direkte Vergleich der beiden Kontrahenten unentschieden ausging, würde im Falle der Punktgleichheit also die Tordifferenz über den Platz an der Sonne entscheiden.

Auch wenn die Karten ab kommenden Freitag in der Zwischenrunde dann neu gemischt werden und alles wieder bei Null beginnt, wäre Platz Eins nach der Vorrunde für die Islanders kein Muster ohne Wert – im Gegenteil. „In dieser ausgeglichenen und schweren Liga über 50 Punkte zu holen, ist schon eine starke Leistung. Platz eins wäre zudem eine Bestätigung der Arbeit unserer Mannschaft, des Trainer- und Betreuerteams und der sportlichen Leitung“, sagt EVL-Präsident Marc Hindelang. „Außerdem würde es zum Auftakt in unser 40. Jubiläumsjahr doch ganz gut aussehen…“

Auch wenn Trainer Sebastian Buchwieser auf den gesperrten Alex Katjuschenko verzichten muss und auch Nachwuchsspieler in die Mannschaft einbauen möchte, gehen die Lindauer als Favorit ins Rennen. Aufsteiger Geretsried ist nach einem soliden Saisonstart, der unter anderem zwei Siege gegen Vizemeister Höchstadt brachte, ans Tabellenende durchgereicht worden. Im letzten Heimspiel wollen die River Rats aber ihren Zuschauern im Freiluftstadion sicher noch einmal einen guten Abschluss bieten und sich etwas Selbstvertrauen für die bevorstehende schwere Abstiegsrunde holen.

Da sich das Tabellenbild der Liga weiterhin sehr eng gestaltet, ist noch unklar, auf wen die Islanders in der Zwischenrunde letzlich treffen werden. Einzig der EHC Waldkraiburg steht als Dritter bereits fest. Aktuell würden die Lindauer auf Miesbach, Höchstadt, Moosburg und Peißenberg treffen. Regional attraktiver wäre zwar die andere Gruppe, in der aktuell Memmingen, Landsberg und Buchloe stehen. „Die Erfahrung zeigt aber, dass auf Platzierung spielen noch nie Sinn gemacht hat“, sagt Hindelang. Es wird sich sicherlich noch etwas verändern und die vermeintlich leichtere Gruppe ist dann plötzlich doch schwerer oder hat weitere Fahrten.“ Auch bei der Ausgeglichenheit der Liga seien die Gegner in der Zwischenrunde egal. So trennen den Dritten nur neun Punkte vom Neunten. Angenehme Gegner gibt es in dieser Liga keine.  

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