Islanders empfangen Aufsteiger GeretsriedLindau will sich nach oben schieben

Islanders empfangen Aufsteiger GeretsriedIslanders empfangen Aufsteiger Geretsried
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Mit der Partie gegen Aufsteiger ESC Geretsried beenden die EV Lindau Islanders am Freitag (20 Uhr) die Hinspiele der Bayernliga-Vorrunde und wollen eine weitere Möglichkeit nutzen, sich in der Tabelle nach oben zu schieben.

Hinter dem souveränen Spitzenreiter Dorfen geht es richtig eng zu in der bayernliga- Tabelle. Den Zweiten Peißenberg und den Zehnten Waldkraiburg trennen nur sechs Punkte. Sechs Punkte sind es aber auch nur zwischen Abstiegsrundenplatz Elf und dem Vierten Memmingen. Mittendrin befinden sich aktuell die EV Lindau Islanders, die sich mit zwei Siegen in Folge nach oben gearbeitet haben. Zudem haben sie noch ein Spiel in der Hinterhand, da das Derby in Memmingen auf den 23. Dezember verlegt wurde.

Gegen zwei Teams haben die Islanders also noch nicht gespielt in dieser Saison. Neben Memmingen ist das der ESC Geretsried. Die River Rats, die als Landesliga-Vizemeister über die Relegation den Aufstieg in die Bayernliga schafften, teilen dabei das Schicksal von Mitaufsteiger Pegnitz, denn als Freiluft- Verein mussten auch die Oberbayern mit sechs Auswärtsspielen in die Saison starten, ehe es Ende Oktober erstmals auf heimischem Eis um Punkte ging. Von 12 Spielen hat der ESC also bereits acht auswärts bestritten, dabei aber für einen Aufsteiger beachtliche Sieben Punkte erobert. Unter anderem gelang der jungen Truppe von Ex-DEL-Profi Florian Funk ein 8:4-Sieg bei Vizemeister Höchstadt. Nicht nur deshalb sollten die Islanders gewarnt sein, war doch ihr erstes Spiel gegen einen Aufsteiger zuhause gegen Pegnitz mehr als unbefriedigend..

Seitdem hat sich die Lindauer Mannschaft aber deutlich gefangen. Spielerisch zeigte die Formkurve am letzten Wochenende deutlich nach oben. Auch der kämpferische Einsatz der Islanders zeigte deutlich, dass das Team mit den zuvor gezeigten Leistungen nicht wirklich zufrieden und zu einer Verbesserung entschlossen war. Luft nach oben gibt’s weiterhin, aber das ist ja eher eine gute Nachricht, da die Saison noch lange ist. „Wir haben einen Anspruch an uns selbst, den wir erfüllen wollen“, sagt Team- Manager Sebastian Schwarzbart. Die Aufgabe sei nun, dies auch wieder vor den eigenen Fans auf das Eis zu bringen. Verletzungen sind aktuell keine zu beklagen, auch wenn ein Spieler wie Daniel Pfeiffer, der noch kein Spiel absolvieren konnte, erst noch seinen Rückstand aufholen muss. „Es ist gut, einen wie ihn noch in der Hinterhand zu haben“, sagt Schwarzbart.

Dass die Lindauer gegen den Aufsteiger als Favorit ins Rennen gehen, liegt auf der Hand, dennoch werden sie hart arbeiten müssen, um die Punkte zu behalten. Der ESC hat sich bisher als sehr kampfstark erwiesen und mit dem Tschechen Ondrej Horvath (12 Treffer) den viertbesten Torschützen der Liga in seinen Reihen. Weitere Leistungsträge ist das vom Oberligisten Bad Tölz nach Geretsried gewechselte Trio Dominic Fuchs, Fabian Schlager und Markus Ritschel. Auch Torhüter David Albanese ist aktuell in guter Form. Der 29jährige ist ein ähnlicher „Vielspieler“ wie Beppi Mayer und stand bisher nur in einem Drittel nicht im ESC-Kasten. Zuletzt feierte er gegen Buchloe beim 2:0 einen Shutout.

Die River Rats haben also genug Mittel, um den Islanders das Leben schwer zu machen. Aber die werden den Gegner sicherlich nicht auf die leichte Schulter nehmen.

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