In zwei Topspielen kann die EAS Schicksal spielenGegner kämpfen um Zwischenrunde

In zwei Topspielen kann die EAS Schicksal spielenIn zwei Topspielen kann die EAS Schicksal spielen
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Während für die EA Schongau selbst wie auch für den EHC Königsbrunn und den EV Pfronten die Zwischenrunde der bayrischen Landesliga schon in trockenen Tüchern ist, kann sie für die Teams aus Bad Wörishofen und Ulm noch Schicksal spielen. Die beiden Gegner der Mammuts streiten sich nämlich zusammen mit dem ESC Kempten um den verbleibenden letzten freien Platz der zur Zwischenrunde berechtigt. Die EAS spielt am Freitag, 18. Dezember, um 20 Uhr beim EV Bad Wörishofen. Am Sonntag, 20. Dezember,  um 18 Uhr ist der VfE Ulm/Neu-Ulm zu Gast.

Die Ausgangslage: Ulm hat mit 27 Punkten den besten Startwert der drei Teams, muss allerdings noch zweimal auswärts in Pfronten und Schongau antreten. Bad Wörishofen (25 Punkte) bestreitet gegen die EA Schongau ihr letztes Vorrundenspiel – und den Wölfen hilft nur ein Sieg, ohne dass Ulm einen einzigen Punkt macht. Der ESC Kempten muss aus seinen beiden letzten Auswärtsspielen in Burgau und im Derby gegen Oberstdorf siegreich hervorgehen, um noch eine Chance zu haben.

Somit kann die EA Schongau für diese drei Teams durchaus Schicksal spielen.

Zwar fehlen Trainer Reiner Lohr immer noch wichtige Spieler, die zum Start der Zwischenrunde am 27. Dezember wieder fit sein sollen, aber ein paar mehr der Leistungsträger, als noch in verpatzten Spiel beim SC Forst sollten es doch wieder sein.

Der EV Bad Wörishofen hat eine turbulente Vorrunde hinter sich. Verhaltene Ergebnisse zum Saisonauftakt, dann die Sperrung der Eishalle, der verpflichtete Kontingentspieler Jozef Schnelly war sportlich ein Glücksgriff, verletzte sich aber nach nur wenigen Spielen und fällt die restliche Saison aus. Im Hinspiel tat sich die EA Schongau wieder einmal schwer Tore zu erzielen, gewann am Ende verdient, aber denkbar knapp mit 3:2. Zu den Leistungsträgern im Team von Trainer Robert Linke – noch gut bekannt als Stürmer bei der EAS – gehören unter anderem Goalie Andreas Nick, Verteidiger Andreas Walter und die Angreifer Bernd Schweinberger, Patrick Münch, Peter Brückner und Dustin Vychiclo (Kaufbeuren).

Aufsteiger Ulm hat noch einmal tief in die Tasche gelangt und sich zum Erreichen der Zwischenrunde mit dem amerikanischen Stürmer Louie Educate verstärkt, der auch schon gut gepunktet hat. In der Defensive der Donau Devils gehören Goalie Konstantin Bertet und die Verteidiger Patrick Meißner und Routinier Manfred Jorde (Kaufbeuren) zu den Leistungsträgern. Im Angriff ist das Team von Trainer Michael Bielefeld (Pfronten) mit Michal Hlozek (u. a. Bayreuth, Höchstadt), den Deutsch-Tschechen Martin Lamich (Regensburg) und Stanislav Picha gut und routiniert besetzt. Dazu kommen mit Fabian Germain und Frank Kozlovsky (zuletzt Memmingen) und natürlich nun besonders Louie Educate weitere torgefährliche Angreifer. In Ulm gewann die EA Schongau knapp mit 3:2.

Für die Auswärtsspiele in Pfronten und Schongau haben die Ulmer Busse organisiert, so dass die Entscheidungsspiele wohl auch von den Rängen gut unterstützt werden.

Und während die Wörishofer und Ulmer noch zittern müssen, kann sich die EA Schongau schon genauer mit der Zwischenrunde befassen. Aus den drei Landesligagruppen haben sich die jeweils ersten Vier für die beiden Zwischenrundengruppen qualifiziert.

Die Gruppe A der Zwischenrunde wird von Platz 1 bis 4 der Gruppe 1 gebildet (hier sind Erding, Schweinfurt, Bad Kissingen und Amberg schon fix) – dazu kommen Platz 2 und 3 der Gruppe 2 (zurzeit Vilshofen und Fürstenfeldbruck).

Die Gruppe B bilden Platz 1 bis 4 der Gruppe 3, also Königsbrunn, Schongau, Pfronten und der glückliche Gewinner aus Ulm, Bad Wörishofen und Kempten. Dazu kommen die Plätze 1 und 4 der Gruppe 2 (zurzeit Passau und Dingolfing).

Die sechs Teams jeder Zwischenrundengruppe spielen im Modus Jeder-gegen-Jeden (= 10 Spiele) zwischen dem 27. Dezember 2015 und dem 31. Januar 2016 die Plätze eins bis vier aus, die für die Play-offs (Best-of-Three  – ab Februar 2016) berechtigen. Die Plätze 5 und 6 jeder Gruppe spielen die Platzierungsrunde für die Plätze 9 bis 12.

Die Abstiegsrunde beginnt ebenfalls am 27. Dezember. Hier treffen die Plätze 5 bis 9 der Schongauer Gruppe 3 auf den 5., 8. und 9. der Gruppe 2. In diesen 8er-Gruppen steigen die jeweils letzten drei Ränge in die Bezirksliga ab, da die Landesliga 2016/17 auf 3 Gruppen à 8 Teams schrumpfen soll (= 6 Absteiger aus der Landesliga und drei Aufsteiger aus den vier Bezirksligen).

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