Ice Hogs fordern die Black HawksHeimspiel gegen Pfaffenhofen um 20 Uhr

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Gerade von diesem Tabellenstand dürfen sich die Passau Black Hawks nicht blenden lassen und müssen von Anfang an hellwach sein und ihr Spiel durchziehen. Sechs Spielerabgängen stehen sechs Neuzugänge gegenüber. Neu ist in Pfaffenhofen auch das Trainergespann. Michael Dippold, letztes Jahr noch Headcoach der Ice Hogs, steht mittlerweile beim Deggendorfer Nachwuchs an der Bande. Gregor Tomasik und Dimitri Kurnosow bilden in dieser Saison das Pfaffenhofener Trainergespann. Hochklassig verstärkt haben sich die Ice Hogs mit Stefan Huber vom EV Regensburg sowie den beiden kanadischen Kontingentspielern Jake Fardoe und Michael Chemollo. „Das ist keine leichte Aufgabe. Pfaffenhofen ist sehr unangenehm zu Spielen. Wir sind im dem Spiel  Favorit – dieser Rolle wollen wir auch gerecht werden“, so Vorstand Christian Eder.

Gewarnt sind die Passauer sicherlich, wenn sie auf die Statistiken blicken, denn hier liegen die Pfaffenhofener in einigen Statistiken deutlich vor den Black Hawks. So ist die Defensive deutlich stärker als die der Mannschaft von Ivan Horak. 4,3 Gegentreffer pro Spiel stehen derer nur 3,6 auf Seiten der Ice Hogs gegenüber. Auch in Überzahl und Unterzahl liegen die Oberbayern weit vorne in der Statistik. Das Brüderduell Daniel Huber (Passau) gegen seinen Bruder Stefan Huber (Pfaffenhofen) ist natürlich auch eine ganz besondere Situation im heutigen Spiel.

Das letzte Wochenende wird wohl vielen Passauer Fans in guter Erinnerung bleiben. Zwar mussten die Mannen von Trainer Ivan Horak nur einmal antreten, dass eine Spiel hatte es allerdings in sich. Die Passau Black Hawks gewannen bei den Eishacklern in Peißenberg mit 7:6 nach Penalty schießen. Moral, Kampfgeist und Willenskraft bewiesen die Habichte, die nach 22 Minuten schon mit 1:5 in Rückstand lagen und am Ende als strahlender Sieger die Eisfläche verlassen haben. Ein Sonderlob erhielt Torhüter Andreas Resch der im Penalty schießen alle Peißenberger Schützen zur Verzweiflung getrieben hat. „Das war ein richtig starker Auftritt von Andi. Er hat uns im Spiel gehalten und im Penalty schießen überragend gehalten“, schwärmt der sportliche Leiter Christian Zessack. Den spielfreien Sonntag hatten die verletzungsgeplagten Black Hawks zur Regeneration genutzt. Die drei Trainingseinheiten unter der Woche wurden vom Trainergespann genutzt, um Fehler aufzuarbeiten und sich auf die beiden schweren Spiele an diesem Wochenende vorzubereiten. Denn nach dem Heimspiel am heutigen Freitag gegen Pfaffenhofen geht es für die Passau Black Hawks in nicht mal 48 Stunden erneut aufs Eis.

Am Sonntag reisen die Passau Black Hawks nach Geretsried. Beide Vereine trennt in der Tabelle aktuell ein Platz und nur ein Punkt. Den Vorsprung gilt es gegen einen Mitkonkurrenten um die Zwischenrunde nun auszubauen. Dies wird keine leichte Aufgabe im offenen Eisstadion von Geretsried. Die offene Eisfläche ist für viele Vereine, die sonst in einer geschlossenen Halle spielen, ein Stolperstein. Durch die Witterung ist die Eisfläche anders zu bespielen und es braucht eine gewisse Zeit, bis sich die Spieler an die Beschaffenheit der offenen Eisfläche gewohnt haben. In Geretsried gilt es allerdings noch eine Rechnung zu begleichen – die herbe Niederlage vom letzten Jahr ist noch nicht vergessen und so erwartet die Mannschaft aus Geretsried ein heißer Kampf um die Punkte.