Hipetinger stürmt weiter für die LöwenSpindler verlässt Waldkraiburg

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Richard Hipetinger wird auch in der kommenden Spielzeit das Trikot des EHC Waldkraiburg tragen. Der 22-Jährige Stürmer, der im Vorjahr vom EHC Klostersee zu den Löwen in die Industriestadt kam und im ersten Jahr mehrfach positiv auffiel, hat sein Arbeitspapier um ein Jahr verlängert. EHC-Coach Rainer Zerwesz freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem gebürtigen Mühldorfer, muss gleichzeitig aber auch ohne Philipp Spindler planen, der nach Erding geht.

„Mit Richard Hipetinger bleibt uns ein weiterer junger Spieler erhalten. Das ist gut für die Mannschaft und auch gut für den Verein, gerade mit Blick auf die Zukunft. Für ihn gilt es jetzt, wie für die anderen Jungs auch, auf die Leistung der letzten Saison aufzubauen und den nächsten Schritt zu machen“, so Trainer Rainer Zerwesz. Das Eigengewächs aus Waldkraiburg spielte mit 16 Jahren im Nachwuchs des EHC 80 Nürnberg und wechselte 2010 in die Jugend-Bundesliga-Mannschaft des EHC Klostersee. Mit 33 Scorerpunkten in 34 Spielen konnte er hier bereits Akzente setzen, ehe er aber der Folgesaison im Juniorenteam der Grafinger auf Torejagd ging.

Mit der Empfehlung von 14 Scorerpunkten in 29 Spielen für die Junioren in Klostersee kam er im Sommer 2014 zurück zu seinem Heimatverein und gefiel hier von Beginn an durch seine Einsatzbereitschaft und sein gutes Spieltempo. In 39 Spielen konnte er im Herrenbereich zwei Tore erzielen, weitere fünf Treffer legte er auf. Im kommenden Winter will der 1,68 Meter große und 69 Kilogramm schwere Angreifer jetzt weiter an sich arbeiten und den vom Trainer geforderten nächsten Schritt machen. Die Verantwortlichen der Löwen freuen sich auf die weitere Zusammenarbeit und wünschen Richard Hipetinger eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison!

Philipp Spindler wird den EHC dagegen verlassen. Der Stürmer, der im Vorjahr aus Dorfen in die Industriestadt gewechselt war, kam in der letzten Saison auf 14 Scorerpunkte (6 Tore) in 31 Spielen. Trotz einer Erkrankung, die ihn zu Saisonbeginn zurückwarf und einer Verletzung während des Spielbetriebs kämpfte er immer wieder um den Anschluss und glänzte besonders in der Zwischenrunde und den Playoffs mit Einsatz und Leidenschaft. Nach 15 Jahren in der Bayernliga am Stück geht er jetzt eine Spielklasse tiefer, bei den Erding Gladiators in der Landesliga Bayern-Mitte aufs Eis. In dem Ort, in dem er bereits seit längerem mit seiner Lebensgefährtin lebt.

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