HCL trifft zweimal auf NürnbergHC Landsberg

HCL trifft zweimal auf NürnbergHCL trifft zweimal auf Nürnberg
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Der HC Landsberg muss in diesem Fall die Favoritenrolle übernehmen, denn mit nur zwei Punkten halten die Mittelfranken die rote Laterne fest in ihren Händen. Einzig Peißenberg und Memmingen zwang man ins Penaltyschießen, welches man in beiden Fällen verlor und somit die bisher einzigen zwei Punkte einheimste. 

Mit 16 Punkten Rückstand auf den so begehrten fünften Tabellenplatz wird man sich beim EHC sicherlich auf die Zwischenrunde einrichten müssen. Beim HC Landsberg dagegen sieht die Lage derzeit viel besser aus. Nur zwei magere Punkte trennen die Riverkings vom begehrten fünften Tabellenplatz, den man laut Aussage von Alexander Wedl schon gerne erreichen will. Dafür muss die Mannschaft allerdings einmal über die vollen 60 Minuten konzentriert die Vorgaben von Alexander Wedl umsetzen. „Wir handeln uns immer wieder unnötige Strafen wie Halten, Haken oder Beinstellen ein. So was passiert wenn man nicht laufen will und immer wieder den entscheidenden Schritt zu spät kommt. Es reicht halt nicht nur 20 Minuten volle Laufbereitschaft zu zeigen, sondern alle müssen über die vollen 60 Minuten laufen, laufen und nochmal laufen“, so Wedl nach dem Spiel gegen Germering. Ansonsten ist Alexander Wedl mit dem bisherigen Saisonverlauf vollkommen zufrieden. „Wer hätte gedacht das wir zu diesem Zeitpunkt mit 16 Punkten als Aufsteiger so weit oben und vor allem vor Memmingen in der Tabelle stehen“, so Alexander Wedl weiter. Dass die Mannschaft der Star ist, belegt die aktuelle interne Scoring Tabelle. Mit Mike Dolezal (11) an der Spitze folgen Sven Gäbelein (10), Markus Rohde (10), Dennis Tausend (9) und Michael Fischer (9). Ziemlich ausgeglichen wie sich die Mannschaft hier präsentiert. Auch hat man in den vergangenen Spielen reichlich Penaltyschießen üben dürfen. Vier Mal in Folge mussten die Riverkings „Überstunden“ machen und konnten dabei drei  Mal den Extrapunkt sichern. Hier hat sich Dennis Sturm als Penaltyschreck herauskristallisiert. Spielt er mit, darf er auch schießen und mit einer unglaublichen Souveränität versenkt er dabei die 170 Gramm schwere Hartgummischeibe im gegnerischen Tor.

Auf diesen doch positiven Fakten wollen und werden sich die Riverkings nicht ausruhen. Ganz im Gegenteil, denn mit dem Doppelwochenende gegen den EHC 80 Nürnberg sowie den darauffolgenden Spielen gegen Germering und Pfaffenhofen wollen die Riverkings weiter Punkte sammeln um weiter im Kampf um den fünften Platz mitreden zu können.  „Dieser Platz ist unheimlich wichtig, wenn man schon nach beenden der Vorrunde nichts mit der Abstiegsrunde zu tun haben will“, so Alexander Wedl.  

Am Freitag um 20 Uhr wird also die Hinrunde im Heimischen Eistadion beendet und am Sonntag um 18.45 startet die Rückrunde in der Nebenhalle der „Arena Nürnberger Versicherung“. Aus Nürnberg wird euch wie gewohnt das Liveticker Team auf dem Laufenden halten.

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