HC Landsberg verbucht drei Punkte am Wochenende6:4-Heimsieg gegen Klostersee – 2:5-Niederlage in Grafing

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Nachdem es in den letzten zwei Spielen jeweils nach wenigen Sekunden im Landsberger Tor geklingelt hatte, legten die Riverkings dieses Mal einen konzentrierten Spielbeginn hin. Die Spieler von Randy Neal spielten von Beginn an offensiv stark und ließen sich auch von einer doppelten Unterzahlsituation gleich zu Beginn nicht aus der Ruhe bringen. In der 14. Minuten erarbeitete sich Klostersee dann hinter dem Tor von Goalie Markus Kring den Puck, Landsberg verlor etwas die Zuordnung im eigenen Drittel und so konnte Bob Wren zum 1:0 für die Gäste treffen. Es dauerte allerdings nur zwei Spielminuten bis Dennis Sturm nach Vorarbeit von Markus Kerber und Mika Reuter zum, zu diesem Zeitpunkt verdienten 1:1-Ausgleich, treffen konnte. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die erste Drittelpause.

Zu Beginn des zweiten Drittels entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Mit zunehmender Spieldauer erarbeitete sich der HCL allerdings ein deutliches Übergewicht und so war es nur eine logische Konsequenz, dass in der 29. Minute der Führungstreffer für die Gastgeber fiel. In Überzahl fälschte Markus Kerber einen Schuss von Andreas Geisberger unhaltbar zum 2:1 ab. Das 3:1 fiel vier Minuten später, Michael Fischer traf mit einem Schuss aus nahezu unmöglichem Winkel, knapp vor der verlängerten Torlinie der Grafinger. Nachdem in den letzten Spielen eher wenige Tore in Überzahlsituation gefallen waren, gelang bereits in der nächsten Überzahlsituation vor der zweiten Drittelpause das 4:1 durch Fabio Carciola. Wer jetzt dachte, das Spiel wäre bereits gewonnen, wurde zu Beginn des letzten Drittels eines Besseren belehrt. Innerhalb von drei Minuten nutzte Klostersee eine Schwächeperiode des HCL und verkürzte durch Tore von Philipp Quinlan und Felix Kaller auf 3:4. Landsberg wachte jetzt auf und erhöhte in der 53. Minute in Überzahl durch Dennis Sturm auf 5:3.

In der Folge entwickelte sich ein spannendes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Nur eine Minute später traf in Klosterseer Überzahl abermals Quinlan zum 4:5-Anschlusstreffer. Landsberg verteidigte jetzt mit Mann und Maus und konnte sich letztendlich trotz einiger strittiger Schiedsrichterentscheidungen und einer unstrittigen 5 plus Spieldauerstrafe gegen Verteidiger Maximilian Raß mit 6:4 durchsetzen. Torschütze des letzten Tores war Kapitän Andreas Geisberger, der in der Schlussminute aufs leere Grafinger Tor traf. 

Beim sonntäglichen Auswärtsspiel beim EHC Klostersee, gestalteten die Riverkings das erste Drittel durchaus ausgeglichen, unterlagen letztlich aber mit 2:5.

Beide Mannschaften erarbeiteten sich Chancen und der HCL konnte sogar in der 14. Minute durch Tyler Wiseman mit 0:1 in Führung gehen. Nur zwei Minuten später traf allerdings Philipp Quinlan zum Ausgleich, so gingen beide Mannschaften auch in die erste Drittelpause. Im zweiten Drittel entwickelte sich weiter ein faires schnelles und ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Einziger Schönheitsfehler: Die Riverkings konnten keine ihrer Chancen nutzen. Für Grafing traf hingegen Wieczorek in der 23. Minute zur 2:1-Führung. In der 32. Minute wurde ein vermeintliches Tor des HCLs wegen hohen Stocks nicht anerkannt werden, besser machte es Bob Wren auf Seiten der Gastgeber, er traf in der 38. Minute zum 3:1. Trotz guter Chancen auf beiden Seiten blieben dies die einzigen Tore im Mitteldrittel. Zu Beginn des letzten Drittels starteten die Riverkings als besseres Team, allerdings wollte die Scheibe nicht den Weg ins Grafinger Tor finden. Hördt und Baumhackel brachten dann die Gastgeber aber endgültig auf die Gewinnerstraße. Das Tor zum Endstand von 5:2 durch Daniel Menge in der 60. Minute kam leider zu spät.

Im weiterhin absolut offenen Kampf um die vier Play-off-Plätze für die Bayernligisten kommt es am nächsten Freitag beim Auswärtsspiel in Füssen zum Duell mit dem nächsten direkten Konkurrenten, bevor am Sonntag um 17 Uhr das Heimspiel gegen Bad Kissingen auf dem Programm steht.

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