HC Landsberg unterliegt Passau und MemmingenKeine Punkte für die Riverkings

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Die Riverkings spielten von Beginn an nach vorne. Doch nach nur vier Minuten gab es bereits die kalte Dusche für den HC Landsberg. Passaus Torjäger Peter Sulcik erzielte nach einem Pass von der linken Seite die frühe Führung der Gäste. Die Riverkings spielten wie eine Schlange ohne Kopf. Die einfachsten Dinge wollten ihnen an diesem Abend nicht gelingen. Im zweiten Drittel kam es wie es kommen musste. Nach einem Konter (32.) erzielte Daniel Huber die 2:0-Führung für Passau.

Bobby Slavicek hatte noch vor der zweiten Pause (36.) die Möglichkeit per Alleingang zu verkürzen. Doch auch der Torjäger scheiterte am guten Torwart der Gäste.  Erst in der 43. Minute durften die HCL Anhänger jubeln. Dennis Sturm sorgte mit seinem Treffer wieder für Spannung. Trainer Randy Neal versuchte nochmal alles, um den Ausgleich zu erzwingen. Obwohl ein Landsberger Spieler auf der Strafbank war, ersetzte er Torwart Christoph Schedlbauer für einen weiteren Feldspieler. Diese Chance nutze Gästestürmer Dominik Schindlbeck für die Entscheidung. Der Treffer von Robin Maag, sechs Sekunden vor dem Ende, kam allerdings zu spät. Trainer Neal sprach im Anschluss vom schlechtesten Heimspiel in dieser Saison.

Am Sonntag ging es zum Derby nach  Memmingen. Über 2300 Zuschauer wollten die Spitzenpartie zwischen dem Tabellenführer und seinem Verfolger sehen. Bei der 2:3-Niederlage zeigten die Riverkings dann auch wieder ihr wahres Gesicht. Sie spielten mutig nach vorne und verteidigten geschickt. Sechs Sekunden vor der ersten Pause, erzielten die Gastgeber dann die zu diesem Zeitpunkt glückliche Führung. Im zweiten Drittel sollte es wieder bis zur letzten Spielminute dauern, bis Memmingen seine Führung ausbauen konnten. Diesmal waren noch zwölf Sekunden zu spielen. Im letzten Drittel sorgte Jan Jarabenk (43.) für den schnellen Anschlusstreffer. Fünf Minuten später mussten die Riverkings mit einem Mann weniger auf dem Eis den Gegentreffer zum 3:1 hinnehmen – eine Art Vorentscheidung. Doch die Jungs von Randy Neal zeigten einmal mehr tolle Moral und Ihren Kampfgeist bis zum Schluss. Mehr als der Anschlusstreffer von Dennis Neal (60.) sollte nicht mehr gelingen.

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