Harter Kampf in Germering belohnt – Eishackler siegen 5:3TSV Peißenberg

(Foto: Verein)(Foto: Verein)
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Voller Tatendrang reisten die Eishackler am Freitagabend nach Germering und schon nach knapp zwei Minuten konnte der US-Amerikaner Ryan Bohrer unter den Augen von rund 150 mitgereisten Peißenberger Fans, darunter auch seine Eltern und zwei Tanten die gerade in Deutschland Urlaub machen, den 1:0-Führungstreffer nach einer schönen Einzelaktion erzielen. In der Folge beherrschten die Peißenberger das Geschehen auf dem Eis konnten jedoch viele Chancen nicht nutzen. Nach zwölf Minuten hatten sich dann die Germeringer wieder gefangen und erzielten den 1:1-Ausgleich in Überzahl. Die Eishackler ließen sich aber davon nicht beeindrucken und nur zwei Minuten später konnte Kapitän Florian Barth aus dem Handgelenk wieder die Führung zum 2:1 herstellen. Es entwicklelte sich in der Folge ein schnelles Bayernliga-Spiel wobei beide Mannschaften auf Augenhöhe spielten. In der 18. Minute innerhalb von 20 Sekunden konnten dann die Germeringer mit einem Doppelschlag mit 3:2 in Führung gehen.

Im zweiten Drittel gaben dann die jungen Peißenberger nochmal richtig Gas. Schon nach eineinhalb Minuten konnte Moritz Birkner den wichtigen Ausgleichstreffer zum 3:3 erzielen. In der Folge wurde das Spiel etwas ruppiger. Die Eishackler konnten jedoch in diesem Drittel die Oberhand behalten und wieder war es Kapitän Florian Barth, der in der 33.Minute den erlösenden Führungstreffer zum 4:3 erzielte. Die Eishackler waren nun am Drücker. In einer 5:3-Überzahl in der 40. Minute kam Ryan Bohrer etwa auf halber Strecke zwischen blauer Linie und dem Germeringer Tor frei zum Schuss und wuchtete die Scheibe mit einem tollen Schlagschuss in das Tor von Sebastian Reisinger. Nun war der Widerstand der Wanderers gebrochen.

Im letzten Spielabschnitt wirkten die Germeringer und auch die Eishackler etwas müde. Die ersten beiden Drittel forderten ihren Tribut doch die Eishackler konnten souverän die 5:3-Führung halten und wieder einen Schritt in Richtung direkte Viertelfinalteilnahme machen.

TSV-Trainer Randy Neal sagte nach dem Spiel: „Wir haben gewusst, dass dieses Spiel schwer werden würde. Alles fängt wieder bei null an und die Germeringer sind mit dem Spiel gegen Dorfen gut in die Zwischenrunde gestartet. Wir wollten hierher kommen und versuchen, unser Spiel durchzuboxen, doch es war etwas schwierig, mit unseren vier Blöcken in den Rhythmus zu kommen, auch weil der Schiri etwas eigenartig gepfiffen hat, und das war nicht nur gegen uns. Wir waren in Überzahl und Unterzahl nach eigenartigen Entscheidungen, die eigentlich aus ganz normalen Situationen in einem Eishockeyspiel entstanden sind. Er hat aus ganz normalen Zweikämpfen Strafen gemacht und das war schade, weil es eigentlich ein gutes Spiel war. Die Germeringer haben toll gekämpft. Im zweiten Drittel war das Spiel richtig offen und es ging hin und her mit Chancen für beide Mannschaften. Wir haben das Glück gehabt, dass wir die Dinger zum richtigen Zeitpunkt reingehauen haben. Im dritten Drittel wollten wir eine gute Defensivleistung bringen und da muss ich meine Boys loben. Das haben sie gut gemacht. Das war heute ein Top-Spiel.“

Das nächste Spiel findet nun am Sonntag, 25. Januar, um 17 Uhr in Dorfen statt. Auch hier wird natürlich wieder ein Zuschauerbus eingesetzt. Hier nochmal die Abfahrtszeiten: 13.45 Uhr Kriegerdenkmal, 13.50 Uhr Uhren Weiss, 14.00 Uhr Eisstadion.

Tore: 0:1 (1:30) (Bohrer R.), 1:1 (14:04) Czaika C. (Koch M., Rossi D./5-4), 1:2 (15:56) Barth F., 2:2 (17:14) Bahner D. (Czaika C., Rossi D./5-4), 3:2 (17:33) Pfeil B. (Sohr S., Rossi N.), 3:3 (21:38) Birkner M. (Hörndl V., Estermaier T.), 3:4 (32:55) Barth F. (Stögbauer F./4-4), 3:5 (39:14) Bohrer R. (Barth F./5-3). Strafen: Germering 14, Peißenberg 22.


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