Größerer Siegeswille bei den DevilsErste Niederlage für die Mighty Dogs Schweinfurt

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Die Schweinfurter, die ohne ihren erkrankten Kapitän Dion Campbell nach Ulm gereist waren, starteten mit einem Schuss von Marcel Grüner, der knapp am Tor vorbeiging, gut in die Partie. Kurz darauf scheiterte Stephan Trolda am gut aufgelegten Torwart Konstantin Berlet. Im Gegenzug wurde den Hausherren ein Strafschuss zugesprochen, den Michael Simon zum 1:0 verwandelte. Die Gäste ließen nicht nach und nutzten in der achten Minute eine Überzahl zum Ausgleich: Bei einem Schlagschuss von Andreas Kleider verdeckte Jonas Manger dem Ulmer Goalie die Sicht auf den Puck. In der 14. Minute konnten die Schweinfurter eine doppelte Überzahl nicht nutzten, da sowohl Andreas Kleider als auch Jens Freund am Schlussmann der Devils scheiterten. Da auch die Ulmer ihre Tormöglichkeiten im Powerplay nicht in zählbares ummünzen konnten, blieb es bei einem 1:1-Pausenstand.

Die Mighty Dogs starteten mit einer Unterzahl in das zweite Drittel und hatten durch einen Konter von Fritz Geuder, der quer auf Marcel Grüner passte, die Chance in Führung zu gehen, jedoch war Konstatin Bertet zur Stelle. Stattdessen traf Benedikt Stempfel in der 26. Minute zum 2:1. Anstatt in Überzahl ihre Führung weiter auszubauen, kassierten die Hausherren in der 33. Minute den Ausgleich, da Stephan Trolda bei einem Alleingang den Puck ins Tor stocherte. Bei 4 gegen 4 traf Kevin Faust in der 38. Minute leider nur den Pfosten und es blieb beim 2:2.

Im letzten Drittel nutzten die Devils ihre Torchancen besser als die Gäste. Zuerst gingen die Ulmer in Überzahl und angezeigter Strafe durch Niklas Dschida in Führung. Ebenfalls in doppelter Überzahl glich Marcel Grüner in der 48. Minute erneut aus, nachdem er wenige Sekunden zuvor nur das Lattenkreuz getroffen hatte. Bis zur 55. Minute hatte es dann den Anschein, dass die Partie erst in der Verlängerung oder gar erst im Penaltyschießen entschieden werden würde. Allerdings traf Loius Delsor 5 Minuten vor Spielende durch die Hosenträger von Benjamin Dirksen zum 4:3. Doch die Gäste gaben sich nicht geschlagen und drängten auf den Ausgleich. Eine Minute vor dem Schlusspfiff nahm Zdenek Vanc seine Auszeit. Obwohl die Mighty Dogs noch wenige Sekunden in Unterzahl waren, ging Benjamin Dirksen für einen weiteren Feldspieler vom Eis. Dies entging allerdings beiden Schiedsrichtern, die der Meinung waren, dass die Mighty Dogs zu viele Spieler auf dem Eis hatten und den Angriff und somit den Abschluss des freistehenden Jan Slivka zurückpfiffen. In seiner Rolle als „alternate Captain“ erkundigte sich Mathias Kohl daraufhin nach dem Grund der Spielunterbrechung und kassierte dafür zuerst eine 10-minütige Disziplinarstrafe, aus der aufgrund einer weiteren Nachfrage eine Spieldauerdisziplinarstrafe wurde.

Nach ihrer ersten Saisonniederlage, wird am kommenden Freitag, 3. November, um 20 Uhr zusätzlich Mathias Kohl bei der Partie gegen den EHC Straubing fehlen. Am Sonntag, 5. November, steht um 16.30 Uhr direkt das Rückspiel in Straubing an.

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