Glücklicher, aber verdienter SiegTSV Peißenberg

Glücklicher, aber verdienter SiegGlücklicher, aber verdienter Sieg
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Florian Barth konnte in der Woche wegen Grippe nicht trainieren, trotzdem stellte er sich in den Dienst der Mannschaft und zeigte eine ansprechende Leistung. Nicht mitspielen konnte Tobias Maier, ebenfalls wegen eines Grippeinfektes.

Peißenberg war von Beginn an bemüht, das Spiel an sich zu reißen, was auch gelang. Die Heimmannschaft verzeichnete zu Beginn des Spiels einige Chancen, jedoch vereitelte Thomas Hingel die frühe Führung der Eishackler. In der siebten Spielminute jedoch war er machtlos, als sich Valentin Hörndl schön in Szene setzte und sich ins Angriffsdrittel spielte. Über ihn und Martin Andrä flitzte die Scheibe zum Kapitän Florian Barth, der Hingel zur 1:0-Führung bezwingen konnte. Die Chancen für Peißenberg vermehrten sich durch diese Führung. In der neunten Minute tankte sich Moritz Birkner durch die gegnerische Abwehr, doch konnte er in Bedrängnis nicht mehr erfolgreich abschließen. In der 16. Minute hatte Florian Barth die große Chance, die Führung zu erhöhen, doch auch er scheiterte an Thomas Hingel, wie auch eine Minute später Martin Andrä. So gingen beide Mannschaften mit der 1:0-Führung der Peißenberger in die Pause.

Das zweite Spieldrittel begannen die Eishackler mit dem Elan des ersten Spielabschnittes und wurden schnell belohnt. In der 23. Spielminute waren sie zwar mit einem Akteur weniger auf dem Eis, doch konnte die Scheibe von Michael Pfaff aus dem Verteidigungsdrittel befördert werden. Der lauernde Sebastian Buchwieser nahm das aus der Not geborene Zuspiel auf und wartete auf Martin Hinterstocker. Dieser ließ sich nicht zweimal bitten und netzte zur 2:0-Führung ein. Kurz darauf hatte Valentin Hörndl den nächsten Treffer auf dem Schläger, doch wurde er bei seinem Alleingang abgedrängt, sodass er nicht mehr zum Torschuss kam. Plötzlich und unerklärlich war der Faden im Peißenberger Spiel gerissen. Moosburg wurde stärker und in der 28. Minute auch erfolgreich. Eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft der Hausherren nutzte Gregor Held zum 2:1-Anschlußtreffer. Nun war Felix Barth im Peißenberger Tor mehrmals gefragt, um den in der Luft liegenden Ausgleich zu verhindern. In der 32. Minute eine Glanztat von ihm, als er einen Schlagschuss aus dem Eck fischte. In der 37. Minute hatte Martin Hinterstocker noch die Chance, die Führung zu festigen, doch vergab er zu zögerlich vor dem Gästetor. Mit dem 2:1-Zwischenstand dann die letzte Pause.

Mit einem Gewaltschuss von Sebastian Buchwieser begann der letzte Spielabschnitt, doch Thomas Hingel war wiederum mit einem klasse Reflex zur Stelle.  Dann wogte das Spiel hin und her, wobei Moosburg ein leichtes Übergewicht erspielen konnte. Spannung lag in der Luft, wer den nächsten Treffer erzielen würde. Dieser gelang den Gästen dann in der 50. Spielminute, als sie einen Spieler mehr auf dem Eis hatten. In der Powerplaysituation lief die Scheibe über Bastian Krämmer, übrigens der Enkel des allseits bekannten Alois Schloder, der auch im Stadion war, zu Alexander Feistl. Dieser wiederum legte dem Torschützen zum 2:2-Ausgleich Florian Mayer auf. Das Spiel lebte jetzt von der Spannung, ob noch jemand ein Tor gelingen würde, oder ob es zum Penaltyschießen kommen würde. In der 59. Spielminute dann wieder Überzahl für Peißenberg, diesmal wurde dieses erfolgreich genutzt. Markus Koch schob die Scheibe zu Michael Pfaff, der zu Martin Hinterstocker weitergab. Dieser zog einfach mal ab und zur Überraschung aller fand die Scheibe den Weg ins Tor, es stand 3:2 für die Heimmannschaft. Brenzlig wurde es dann noch für Peißenberg, weil Moosburg den Torhüter für einen weiteren Spieler vom Spielfeld nahm. Mit Glück und Routine konnte die 3:2-Führung über die restliche Zeit gerettet werden.

Stimmen zum Spiel:

Klaus Feistl (EV Moosburg): „Ich bin natürlich enttäuscht, dass wir den Treffer zum Schluss hinnehmen mussten. Es war ein faires Spiel, obwohl es für beide Teams um einiges ging. Beide Mannschaften versuchten, ihre Fehlerquote niedrich zu halten. Im zweiten Drittel haben wir sehr gut gespielt, ich bin mit meiner Mannschaft sehr zufrieden.“

Rudi Mach (TSV Peißenberg): „Klaus Feistl hat das Spiel richtig kommentiert, da brauch ich nicht viel zu sagen. Für beide Mannschaften ging es um sehr viel, Moosburg war phasenweise besser, zum Schluss war es ein glücklicher Sieg.“

Tore: 1:0 (6:59) Barth Fl. (Andrä, Hörndl), 2:0 (22.29) Hinterstocker (Buchwieser, Pfaff/4-5), 2:1 (27:14) Held, 2:2 (49:58) Mayer (Feistl, Krämmer/5-4), 3:2 (58:42) Hinterstocker (Pfaff, Koch/5-4). Strafen: Peißenberg 18 + 10 (Buchwieser), Moosburg 14. Zuschauer: 486.


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