Gladiators zeigen GalgenhumorVerletztenmisere in Erding geht weiter

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Die Erding Gladiators haben mittlerweile eine eigene Form von Galgenhumor entwickelt. Als Verteidiger Dominik Wagner diese Woche in der Kabine auftauchte und seinen Kameraden mitteilte, dass er mit einer Zerrung zwei Wochen ausfallen werde, erntete er den ironischen Kommentar: „Was? Nur zwei Wochen?“ Hatten doch Trainer Thomas Vogl und sein Team zuvor schon einige Hiobsbotschaften erhalten. Zu den Langzeitverletzten Sebastian Lachner und Christian Poetzel gesellten sich nach dem Dorfen-Spiel Stephan Hiendlmeyer und Philipp Spindler. Hiendlmeyer hat sich einen Muskelbündelriss im Oberschenkel zugezogen und fällt rund zwei Monate aus, Spindler hat nach einem (ungeahndeten) Check gegen den Kopf ein Schleudertrauma erlitten und muss drei Wochen pausieren. Komplett verabschiedet hat sich Dominik Retzer, der seit Jahren immer wiederkehrende Schmerzen in der Leiste hat. „Meine Probleme mit der Leiste werden immer schlimmer“, erzählt der 29-Jährige, der in München wohnt. Außerdem sei Eishockey mit der Arbeit vom Aufwand her kaum mehr zu vereinbaren. Er werde sich keinem neuen Verein anschließen.

Da auch noch Alex Gantschnig aus beruflichen Gründen am Freitag nicht in Erding weilt, stehen Trainer Vogl inklusive Jugendspieler nicht einmal mehr drei Blöcke zur Verfügung. Wenigstens kann Timo Borrmann nach abgelaufener Strafe wieder mitmischen.  Am Sonntag (18.30 Uhr) geht es zu den Black Hawks aus Passau, die Siebter sind.

Das Spiel in Füssen ist mittlerweile mit 5:0 für die Gladiators gewertet worden. Grund: EVF-Spieler Florian Simon hätte nach drei Disziplinarstrafen nicht eingesetzt werden dürfen. Bringt halt nicht viel, weil Erding ja 3:2 gewonnen hatte.

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