Gladiators wollen Abwehrriegel knackenHeimspiel am Mittwoch

Laut Coach Vorisek wieder mit von der Partie: Johannes Pfeiffer. (Foto: Baumann/Gladiators)Laut Coach Vorisek wieder mit von der Partie: Johannes Pfeiffer. (Foto: Baumann/Gladiators)
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Am ungewohnten Mittwoch müssen diesmal die Erding Gladiators ran. Die Truppe von Trainer Petr Vorisek erwartet am Abend, um 20 Uhr, in der Erdinger Eissporthalle zum zweiten Landesliga-Zwischenrundenspiel den EV Fürstenfeldbruck.

Als die Crusaders, wie sich nennen, in der Vorbereitung in Erding zu Gast waren und dort sang- und klanglos mit 2:7 Toren untergingen, war die einhellige Meinung im Stadion: „Die sind ein sicherer Kandidat für die Abstiegsrunde.“ Doch hat der EVF alle „Experten“ eines Besseren belehrt. Mit Platz drei hat der EVF die Vorrunde abgeschlossen.

Der Grund für den Höhenflug der Kreuzritter, wie sie sich nennen, liegt ohne Zweifel in der Arbeit des Trainers. Christian Eibl, der ja auch schon im Nachwuchs des TSV Erding recht erfolgreich tätig war, hat der Mannschaft ein System beigebracht, das perfekt auf sie zugeschnitten ist. An der defensiv ausgerichteten Truppe hat sich so mancher Landesligist die Zähne ausgebissen. Nur 44 Gegentore bedeuten den besten Wert in der Gruppe 2. Mit Dennis Berger und Christoph Müller verfügen die Brucker über eins der besten Torhüter-Gespanne der gesamten Liga. Vorne ist die erste Reihe um Torjäger Daniel Sontowski herausragend. Er führt „junge Wilde“, wie beispielsweise den 23-jährigen US-Amerikaner Eric Menard, der keinem Zweikampf aus dem Weg geht, Sven Mönch, oder auch den ehemaligen Erdinger Patrick McGehee.

Gerne hätte auf Erdinger Seite Lorenz Dichtl gegen seine ehemaligen Kameraden gespielt, aber nach seinem Innenbandriss geht er erst kommende Woche wieder aufs Eis. „Beim Rückspiel in Bruck am 31. Januar will ich aber unbedingt dabei sein“, sagt der 27-Jährige. Ansonsten fällt nur noch Tobias Fengler aus, Johannes Pfeiffer ist laut Coach Vorisek wieder dabei.

Vor allem die Tatsache, dass die Crusaders gegen die „Tormaschine“ Passau (116 Treffer in 16 Spielen) in 120 Minuten nur vier Gegentore kassiert haben, beweist, dass die Sturmreihen der Erding Gladiators schon einen guten Tag erwischen müssen, um den Abwehrriegel der Truppe von Christian Eibl knacken zu können. Sieben Treffer, wie beim Vorbereitungsspiel, dürften es wohl kaum werden.

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