Gladiators siegen nach Anlaufschwierigkeiten 5:0 gegen die Falcons

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Ein hartes Stück Arbeit hatten die Erding Gladiators am Freitagabend zu verrichten, bis der erste Sieg im Play-off-Viertelfinale unter Dach und Fach war. Mit 5:0 (0:0, 3:0, 2:0) haben die Gladiators den EV Pfronten bezwungen. Am Sonntag (18 Uhr) folgt Spiel zwei im Allgäu.

Die erste faustdicke Chance für die Gastgeber hatte Florian Zimmermann, doch konnte Torwart Andreas Jorde abwehren (6.). In der Folge versuchten die Gladiators das Tempo und damit den Druck hoch zu halten. Die Allgäuer aber verteidigten recht geschickt, warfen ihre ganze Kampfkraft in die Waagschale und ließen kaum Erdinger Chancen zu. So taten sich die Gladiators unglaublich schwer, und es ging mit einem 0:0 in die erste Pause, das sich Pfronten redlich verdient hatte.

Auch das zweite Drittel begann mit einer verpassten Großchance von Zimmermann (24.), und dann ging es erst einmal hin und her. Die Gladiators rannten an, scheiterten aber immer wieder an Jorde. Auf der anderen Seite häuften sich die Pfrontener Konter, die keineswegs ungefährlich waren. Wie eine Erlösung dann nach einer guten halben Stunde das 1:0 durch Zimmermann (31.). Und weil’s so schön war, legte Zimmermann drei Minuten später per Abstauber das 2:0 nach. Die Gastgeber machten weiter Druck und wurden im zweiten Drittel auch noch mit dem 3:0 belohnt. Sebastian Lachner traf in Überzahl zwölf Sekunden vor der Sirene.

Das Schlussdrittel war gerade 13 Sekunden alt, da packte Pfrontens Ladislav Hruska einen üblen Check gegen den Kopf von Christian Poetzel aus. Der Erdinger wurde mit Verdacht auf Gehirnerschütterung in die Kabine geführt, der Allgäuer erhielt eine Spieldauerstrafe. Im ersten Drittel war bereits Axel Schütz nach einem nicht geahndeten Check verletzt ausgeschieden. Doch die fünfminütige Überzahl konnten die Gladiators nicht in Tore ummünzen. Auf der anderen Seite hatten die Pfrontener zweimal hintereinander Überzahl, doch auch sie kamen nicht zum Torerfolg. Als sie dann zum dritten Mal Überzahl hatten, gelang Zimmermann nach einem Break das 4:0 (55.). Der Schlusspunkt zum 5:0 war mit Konstantin Mühlbauer einem Verteidiger vorbehalten. Er drückte den Puck 23 Sekunden vor Schluss über die Linie.