Gladiators ohne Punkte in SchongauErding verliert mit 6:7

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Fassungslosigkeit bei den Erding Gladiators nach der Schlusssirene. Nach einer 6:3-Führung mussten sie sich Schongau noch mit 6:7 (3:3, 1:0, 2:4) geschlagen geben – und verloren zudem zwei Spieler wegen Verletzung.

„Heute könnten wir mit dem Kleinbus fahren“, scherzten die Gladiators noch, als sie sich auf den Weg nach Schongau machten. Trainer Thomas Vogl hatte nur 14 Feldspieler zur Verfügung, also nicht einmal mehr drei Blöcke. Im Tor stand Jonas Steinmann, der gleich kalt erwischt wurde. Bereits nach 18 Sekunden führten die Schongauer nämlich 1:0. Die Erdinger hatten bei einem Icing auf den Pfiff des Schiedsrichters gewartet und stellten das Spielen ein. Doch der Pfiff kam nicht, dafür Schongaus Routinier Milan Kopecky, der zum 1:0 traf. Und nur zwei Minuten später legte der Lette Vitalijs Hvorostinins das 2:0 nach.

Gladiators-Coach Thomas Vogl nahm sofort eine Auszeit und verpasste seiner Truppe eine deutliche Ansage. Und das zeigte Wirkung, denn jetzt fanden die Erdinger langsam in ihr Spiel und kamen durch Marco Deubler zum 1:2 (9.). Die Antwort der Mammuts kam zwar nahezu postwendend, denn Fritz Weinfurtner traf zum 3:1 (11.), aber die Gladiators waren jetzt am Drücker. Mit einem Doppelschlag in der 20. Minute durch Philipp Michl, nach perfekter Vorarbeit von Gantschnig, und Deubler, nach tollem Pass von Florian Zimmermann, stellte Erding auf 3:3.

Das zweite Drittel war noch keine zwei Minuten alt, da war die Partie auf den Kopf gestellt, als ein Schuss von Zimmermann zum 4:3 für Erding einschlug. Stephan Hiendlmeyer war zu diesem Zeitpunkt bereits verletzt ausgeschieden, Zimmermann folgte ihm später nach, als er einen Puck ins Gesicht bekam. Trotzdem schienen die Gladiators mit zwei Blöcken die Punkte mitzunehmen, denn Konstantin Mühlbauer (49.) und Daniel Krzizok (53.) schossen eine 6:3-Führung heraus. Aber das letzte Häuflein Gladiators war nun mit den Kräften total am Ende. Nur vier Minuten später stand es nach Treffern von Schweiger, Magg und Waldvogel 6:6. Offenbar war dem Stromnetz die Spannung zu viel, denn es fiel aus. Nach über 20 Minuten Unterbrechung ging es weiter, und nur 30 Sekunden später markierte Marius Klein den 7:6-Siegtreffer für die Mammuts.

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