Gladiators müssen am Wochenende gleich zweimal nach FrankenSpiele in Selb und Nürnberg

(Foto: Baumann/Erding Gladiators)(Foto: Baumann/Erding Gladiators)
Lesedauer: ca. 1 Minute

„Ins Land der Franken fahren“ lautet der Titel eines alten deutschen Volkslieds. Das können die Erding Gladiators an diesem Wochenende gleich zweimal anstimmen, denn Freitagabend muss der Eishockey-Landesligist nach Selb reisen und am Sonntag nach Nürnberg.

Vier Heimspiele und nur eine Auswärtspartie hat das Team von Coach Petr Vorisek bislang absolviert, jetzt wird das Ungleichgewicht ein bisschen grade gerückt. Drei Auswärtsspiele stehen jetzt an, zwei schon an diesem Wochenende. Gegen beide Gegner haben die Gladiators schon gespielt – und gewonnen.

Am Freitagabend (20 Uhr) geht es in Selb gegen die 1b-Mannschaft der Selber Wölfe, die sich im Moment auf Platz zwei der Oberliga Süd behaupten und neben Regensburg zu den ganz heißen Titelanwärtern zählen. Weil die Oberliga an diesem Wochenende wegen des Deutschland-Cups spielfrei hat, werden voraussichtlich einige Spieler, die zum Wölfe-Kader gehören, in der 1b-Mannschaft auflaufen. Das erschwert natürlich die Aufgabe der Gladiators, die schon beim Hinspiel etwas Mühe hatten, bis der 4:1-Erfolg unter Dach und Fach war. Überhaupt spielen die Selber in der Landesliga eine überraschend gute Rolle und mischen mit im Kampf um Platz vier, der zur Teilnahme an der Meisterrunde berechtigt. Mit zwei Siegen in fünf Spielen liegen die Oberfranken derzeit auf Rang fünf.

Einen Platz dahinter folgt der EHC 80 Nürnberg, bei dem die Erdinger am Sonntag (17 Uhr) antreten müssen. Die Mittelfranken haben erst einmal gewonnen (6:5 gegen Bayreuth 1b) und sind zuletzt bei den Gladiators mit 0:10 mächtig unter die Räder gekommen. Dieses Ergebnis war vergangene Woche übrigens nicht das spektakulärste in der Landesliga. In der Gruppe 2 fertigte der EV Dingolfing den DEC Inzell mit sage und schreibe 21:0 Toren ab.

Die Mannschaft von Trainer Vorisek sollte die Nürnberger trotz des Kantersiegs nicht zu sehr auf die leichte Schulter nehmen. Der EHC 80 wird bestimmt eine stärker Mannschaft aufbieten können, in Erding war man ja nur mit zwölf Feldspielern angetreten. So ist der Gladiators-Coach ganz froh, dass er voraussichtlich seinen stärksten Kader zur Verfügung hat. Gefreut hat ihn zuletzt, „dass sich die Kleinigkeiten, die wir geändert haben, ausbezahlt haben“. Sein Ziel fürs Wochenende sind „zwei Siege, dann können wir schon mal beruhigter in die nächsten Spiele gehen“, speziell ins Topspiel am 15. November in Bad Kissingen.