Gladiators biegen auf die Zielgerade einHeimspiel-Doppel für Erding

Timo Borrmann (hinten) und Dany Krzizok wollen die Spitzenposition weiter verteidigen. (Foto: Baumann/Gladiators)Timo Borrmann (hinten) und Dany Krzizok wollen die Spitzenposition weiter verteidigen. (Foto: Baumann/Gladiators)
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Mit einem Heimspiel-Doppel am Freitag (20 Uhr) gegen den ERV Schweinfurt und am Sonntag (18 Uhr) gegen den EC Bad Kissingen gehen die Erding Gladiators auf die Zielgerade in der Zwischenrunde. Das Team von Trainer Petr Vorisek strebt als Spitzenreiter in der Runde Platz eins an, um die beste Ausgangsposition für die Playoffs zu haben.

Die Mighty Dogs aus Schweinfurt sind als Tabellenzweiter der hartnäckigste Verfolger der Gladiators. Im Fall eines Sieges könnten die Unterfranken bis auf zwei Zähler an die Erdinger heranrücken. Und dass dies nicht unmöglich ist, hat gleich der Saisonauftakt gezeigt, als die Gladiators daheim gegen die Mighty Dogs 3:5 unterlagen. Doch mittlerweile haben die Vorisek-Schützlinge diese Niederlage wieder ausgebügelt, mit einem 5:1 in Schweinfurt. Und auch das Zwischenrunden-Hinspiel in Unterfranken wurde gewonnen, wobei die Gladiators beim 4:2 nur elf Feldspieler zur Verfügung hatten. Beide Teams haben dasselbe Ziel, nämlich den Aufstieg in die Bayernliga, so dass ein Kampf auf Biegen und Brechen zu erwarten sein dürfte.

Zuletzt hatte Gladiators-Coach Vorisek ja arg mit personellen Problemen zu kämpfen. Kaum kamen ein paar Spieler aus dem Lazarett zurück, schon haben sich wieder welche abgemeldet. Zuletzt, beim Auswärtsspiel in Bad Kissingen, fehlten wegen Verletzung Mühlbauer, Remm, Zollo, Dichtl, Fengler, Zink und die Berndt-Brüder, sowie wegen Krankheit Spindler, Simon Pfeiffer, Heilmaier und Mitterneder. Weil Kapitän Sebastian Schwarz das ganze Wochenende über nicht zur Verfügung steht, könnte es vor allem in der Abwehr ein Problem geben. Aber neben Johannes Pfeiffer, Jonas Huber und Christian Mitternacht stehen voraussichtlich Zink und Mühlbauer wieder zur Verfügung. Fengler und Dichtl haben das Training wieder aufgenommen, ein Einsatz ist fraglich. Zur Not könnte auch der etatmäßige Stürmer Simon Pfeiffer in der Defensive aushelfen, so dass die Mannschaft gerüstet ist für das Gipfeltreffen.

Am Sonntag dann im Rückspiel gegen Bad Kissingen ist der nächste harte Kampf zu erwarten. Vergangene Woche haben sich die Gladiators bei den Wölfen nach hoch dramatischen 60 Minuten knapp mit 8:7 durchgesetzt. Das Team um Spielertrainer Mikhail Nemirovsky braucht ein Erfolgserlebnis, sonst droht das Verpassen der Play-offs.

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