Generalprobe geglücktSiege gegen gegen Senden/Burgau und Bad Wörishofen

Generalprobe geglücktGeneralprobe geglückt
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Ohne seine Routiniers Sascha Golts, Andrej Naumann, Eric Nadeau, Florian Simon und Christian Krötz reiste der EV Füssen zum Auswärtsspiel bei der SG Senden/Burgau 1b. Dafür kamen viele der Talente aus dem Jugendteam zum Einsatz, welche am Vorabend noch durch ihren Sieg in Ingolstadt den ersten Platz in der Hauptrunde der DNL2-Gruppe Süd gesichert hatten.

Im ersten Abschnitt brannte die junge Mannschaft ein wahres Feuerwerk ab, schnürte den Gegner regelrecht in seinem eigenen Drittel ein. Senden blieb bei dem vorgelegten Tempo nur die Rolle des Zuschauers. In der Anfangsphase wollte trotz der drückenden Füssener Überlegenheit zunächst aber kein Treffer gelingen. Marc Besl verzog vor dem Tor knapp, Marius Keller fixierte den Pfosten an, einem regulären Treffer von Florian Egert wurde zu Unrecht wegen angeblichem Torraumabseits die Anerkennung verweigert. Erst in der neunten Spielminute war es Marc Besl, der den überfälligen Führungstreffer markierte. Das schien wie ein Startsignal zu wirken, denn im Anschluss fielen die Treffer fast schon wie reife Früchte. Verteidiger Mauro Seider traf in Überzahl nur eine Minute später zum 2:0. Zwei Zeigerumdrehungen später das 3:0 durch Kevin Steiner. 14. Spielminute das 4:0, erzielt von Lukas Baader. Danach innerhalb von 30 Sekunden zwei weitere Treffer durch Marc Besl, welcher am Vortag in Ingolstadt bereits vier Treffer erzielt hatte. Für das 7:0 sorgte Marc Gerber (16.), das 8:0 gelang wieder Mauro Seider im Anschluss, und Lukas Baader durfte auch noch mal zum 9:0Wiedemann. Zwischenzeitlich war ein weiterer Treffer von Marc Besl wegen hohen Stocks nicht anerkannt worden.

Zweistellig wurde es dann bereits nach wenigen Sekunden im zweiten Abschnitt, Mauro Seider traf zum dritten Mal. Danach nahmen die Füssener aber etwas das Tempo heraus und bedingt durch einige aufeinanderfolgende Strafzeiten kamen nun auch die Crocodiles zu Chancen. Der EVF überstand jedoch auch eine doppelte Unterzahl unbeschadet und erhöhte in der 35. Minute durch Marc Gerber auf 11:0. Das Dutzend voll machte noch in derselben Minute Vincent Wiedemann. Im Anschluss drängte der EVF wieder vermehrt, konnte jedoch beste Torchancen nicht nutzen.

Im Schlussdrittel merkte man einigen Akteuren an, dass man bereits am Vorabend ein Auswärtsspiel bestritten hatte, und so spielte sich ergebnistechnisch nicht mehr viel ab. Ein Über- sowie ein Unterzahlspiel ergaben keine weiteren Treffer, erst in der 49. Minute stellte Marius Keller auf 13:0. Kurz darauf verletzte sich Torhüter Fabian Schütze bei einem Zusammenprall und musste ausgewechselt werden. Für diese Szene erhielt er zwei Strafminuten, doch Florian Glaswinkler war bei einigen guten Chancen des ECS auf dem Posten. Überhaupt war Senden im letzten Drittel auch offensiv wesentlich präsenter, und konnte in der 56. Minute einen Abwehrfehler zum Ehrentreffer nutzen. In derselben Minute verweigerte das Schiedsrichtergespann bereits zum dritten Mal an diesem Abend einem EVF-Treffer die Anerkennung, was bei der Höhe des Spielstands diesmal jedoch nicht weiter ins Gewicht fiel. Den Endstand von 14:1 für Füssen erzielte schließlich Vincent Wiedemann in der Schlussphase.

Mit einem mehr als überzeugenden 17:0 (3:0, 7:0, 7:0) beim EV Bad Wörishofen 1b scheint der EV Füssen bereit zu sein für das Kräftemessen mit dem TSV Farchant am nächsten Wochenende. Mit einem bis auf die Langzeitverletzten diesmal kompletten Kader zeigten die Füssener gegen die keinesfalls enttäuschenden Gastgeber nochmals ihre Stärken in Sachen Tempo, Zweikampfstärke und Kombinationsspiel.

Acht Minuten lang hielten die jungen Spieler der Wölfe gegen den EVF das Spielgeschehen offen, hatten sogar gute Chancen zur Führung. Doch Benedikt Hötzinger hielt seinen Kasten nicht nur hier sauber, und in der Offensive nutzte Andrej Naumann einen Abpraller zur Führung. Nachdem Vincent Wiedemann auch die nächsten beiden Chancen für Füssen zum 3:0 verwandelte, war bereits früh eine Vorentscheidung gefallen. Im ersten Abschnitt retteten aber zunächst noch Latte und Pfosten gegen Seider und Naumann.

Im zweiten Drittel spielte Bad Wörishofen zunächst erneut gut mit, lief jedoch prompt in einen Konter, den Marius Keller zum 4:0 abschloss. Danach wurde der EVF immer dominanter, scheiterte aber zunächst noch mehrmals. Erst ein Überzahlspiel verwandelte Christian Krötz von der blauen Linie zum 5:0. Danach hatten Eric Nadeau und Florian Simon gleich wieder große Chancen, aber erst beim nächsten Angriff war es dann wieder soweit, Nadeau traf zum 6:0. In der 30. Minute wechselten die Wölfe den Torhüter, der neue Mann zwischen den Pfosten musste aber gleich wieder hinter sich greifen, erneut war Kapitän Eric Nadeau erfolgreich, diesmal per Schlagschuss in Überzahl. Der EVF spielte auch im Anschluss mit vollem Tempo weiter, ein Zurückschalten gab es diesmal nicht. Sascha Golts und Florian Simon scheiterten aussichtsreich, ehe Marc Besl im Nachsetzen auf 8:0 stellte. Bad Wörishofen in der Folge mit einigen Strafzeiten, und diesmal funktionierte auch das Füssener Überzahlspiel. Sowohl Florian Simon als auch Vincent Wiedemann trafen bei numerischer Überlegenheit, damit ging es mit einem 10:0 zum Pausentee.

Im letzten Drittel spielte der EVF weiter auf seinem hohen Level, stürzte die Gastgeber immer wieder in Verlegenheiten. Doch Sascha Golts, Andrej Naumann und Tobias Meier scheiterten zunächst jeweils knapp. Erst in der 47. Minute konnte Routinier Golts das 11:0 erzielen. Nur eine Minute später machte Eric Nadeau dann das Dutzend voll, er traf ebenso wie zuvor Vincent Wiedemann zum dritten Mal. Eine doppelte Füssener Überzahl überstanden die Wölfe vor allem Dank einiger starker Paraden ihres Torhüters unbeschadet, im Anschluss mussten sie sich aber starken Kombinationen des zweiten EVF-Blocks geschlagen geben: Andrej Naumann und Tobias Meier erhöhten innerhalb kürzester Zeit auf 14:0. Zwar gab Bad Wörishofen nie auf und hatte selbst immer wieder gute Chancen, die Füssener Defensive um Torhüter Hötzinger wehrte jedoch alles ab. Und offensiv gehörte auch die Schlussphase den Schwarzgelben. Florian Simon düpierte mit seinem Solo die gesamte gegnerische Abwehr und setzte Dennis Gröger in Szene, der zum 15:0 verwandelte. Danach bissen sich Andrej Naumann und Sascha Golts trotz der starken Gegenwehr der Wölfe durch, Letzterer schloss die tolle Kombination gekonnt ab, und in der letzten Minute schlug auch noch Verteidiger Tobias Dressel zu und stellte den Endstand von 17:0 her.

Durch diesen überzeugenden Auftritt scheint der EVF für die kommenden Aufgaben gerüstet zu sein, auch wenn Farchant sicherlich eine andere Qualität auf das Eis bringen wird. Doch der EVF weiß um seine Stärken, die er nicht zum letzten Mal in dieser Saison ausgespielt haben will.  

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