Gelungener Auftakt für den EV Füssen5:4-Erfolg nach Verlängerung in Lindau

(Foto: EV Füssen)(Foto: EV Füssen)
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Der EVF trat mit vier kompletten Reihen an, um entsprechend Tempo zu machen, die klar favorisierten Gastgeber bauten auf deren drei. Bereits sechs Treffer gab es für die Zuschauer, unter denen sich auch viele Anhänger der Schwarz-Gelben befanden, im ereignisreichen ersten Drittel zu feiern, jeweils drei in beiden Fanlagern. Routinier Miroslav Jenka hatte die Islanders in Führung gebracht, keine Minute später glich Nikolas Oppenberger aus. Mit einem Doppelschlag durch Tim Brunnhuber und Michal Mlynek schien Lindau dann seiner Rolle gerecht zu werden und zog auf 3:1 davon. Doch Sean Kavanagh und Eric Nadeau sorgten noch in diesem Abschnitt für den Ausgleich.

Im zweiten Drittel hatte Lindau zunächst ein optisches Übergewicht, der EV Füssen aber die besseren Torchancen, unter anderem zwei Stangentreffer. Etwas überraschend konnte der EVL in Überzahl durch Importspieler Dylan Quaile wieder in Führung gehen.

Der letzte Abschnitt sah einen überlegenen EVF, der vor allem läuferisch klar tonangebend war. Es dauerte aber bis in die Schlussphase, ehe ein Schuss von Lubos Velebny den längst verdienten Ausgleich zum 4:4 bedeutete. In der Verlängerung des fairen Spiels zog ausgerechnet Lindaus Topstürmer Jeff Smith eine Strafzeit wegen Bandenchecks, den Platz auf dem Eis nutzte Veit Holzmann nach tollem Zuspiel von Kapitän Eric Nadeau zum umjubelten Siegtreffer. Mit diesem überraschenden Erfolg im Rücken treten die Füssener nun am Sonntag zuhause gegen den EC Höchstadt an, der zum Auftakt den Oberliga-Letzten Miesbach deutlich mit 5:1 bezwingen konnte.

Trainer Thomas Zellhuber (EVF): „Es hört sich komisch an, aber heute haben wir nach dem Verlauf des Spiels fast einen Punkt zu wenig geholt. Lindau ist kein direkter Gegner für uns, das sind andere, für uns waren das heute Zusatzzähler. Ich bin aber wahnsinnig stolz auf mein Team, wenn man bedenkt, dass wir vor noch nicht allzu langer Zeit hier an dieser Stelle gegen Lindenberg gespielt haben, und heute fünfzehn Jungs von diesem Spiel noch dabei waren. Was zeigt besser unsere Entwicklung?“