Für den ERSC Amberg ist die Saison beendetEHC Klostersee zieht nach 5:1-Erfolg ins Play-off-Finale ein

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Nach einer sehr starken Leistung der Löwen mit einer 1:0-Führung im Anfangsdrittel drehte der Vorrunden- und Aufstiegsrundenmeister aus Grafing die Partie im Mittelabschnitt, wo sich die Gastgeber zu viele Strafen leisteten. Klostersee zieht nun völlig verdient ins Play-off-Finale ein, wo der Gegner TEV Miesbach heißt, der sich mit einem 10:2-Erfolg in Kempten qualifizierte. Für Amberg endet eine trotzdem sehr erfolgreiche Saison, denn eine Platzierung unter den Top-4 der Eishockey-Bayernliga hätte wohl kaum jemand erwartet.

Nach der knappen 0:2-Niederlage bei Klostersee waren die Löwen auf Revanche gepolt. An der Bande stand diesmal Assistant-Coach Bernie Keil, der Dirk Salinger vertrat. Dieser hatte in Grafing am Ende eine Spieldauerstrafe erhalten und war deshalb gesperrt. Beide Teams schenkten sich nichts, gingen von Beginn an offensiv zur Sache, aber trotz hohem Tempo blieben hochkarätige Chancen zunächst Mangelware. Das änderte sich nach neun Minuten und der Führung für den ERSC: Das 1:0 durch Brett Mennear war von der Entstehung bis zur Vollendung absolut sehenswert. Amberg blieb sehr konzentriert, drückte weiter. Bei der nächsten Großchance verpasste Daniel Krieger das 2:0. Der einzige Vorwurf, den man den Löwen machen konnte: Sie machten zu wenig aus dem Chancenübergewicht.

Das rächte sich schon früh im Mittelabschnitt, wo Gennaro Hördt eine Überzahl zum 1:1 nutzte und nur wenig später ein Abspielfehler der Amberger per Gewaltschuss von Lynnden Pastachak mit dem 1:2 die Partie gedreht wurde. Das hatte sich angedeutet, weil die Gäste sehr aggressiv nach vorne spielten und Amberg den Rhythmus verloren hatte. Dazu trugen auch insgesamt vier Strafzeiten in Folge bei. Nachdem sich der ERSC eigentlich wieder gefangen hatte, brachten die letzten beiden Minuten im Drittel die Vorentscheidung zu Gunsten der Gäste. Einen Penalty von Philip Quinlan konnte Löwen-Goalie Timon Bätge noch souverän parieren, aber dann folgte binnen 49 Sekunden ein Doppelpack von Nicolai Quinlan zum 1:4.

Damit war die Luft raus. Im letzten Drittel sicherte Klostersee den Vorsprung. Amberg hatte mehr Anteile, aber den einzigen Treffer zum 1:5-Endstand markierten die Gäste durch Vitus Gleixner.

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